FPÖ-Schrangl zu Sozialbau AG: Fordere echte Kontrolle von Wohnbaugenossenschaften

Revisionsverband hat erneut versagt

Wien (OTS) - „Der sozialdemokratisch dominierte gemeinnützige Bauträger ‚Sozialbau AG‘ sorgt erneut für Schlagzeilen aufgrund überhöhter Gagen. Die Kontrolle von Wohnbaugenossenschaften muss massiv verbessert werden. Die freiheitlichen Vorschläge dazu liegen längst auf dem Tisch“, drängte FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl auf Reformen bei der Revision gemeinnütziger Bauträger.

SPÖ und ÖVP verwehrten sich im Zuge der WGG-Novelle gegen echte Reformen im Sinne der Bewohner, kritisierte Schrangl. Wie dringend diese geboten wären, belege der neuerliche Gagenskandal rund um die Sozialbau AG und deren Vorstand. „Der Revisionsverband ist seinen Aufgaben offenkundig nicht gewachsen“, kommentierte Schrangl die aktuellen Enthüllungen des Wirtschaftsmagazins "trend". Schon 2013 seien die Gehälter der Vorstände rund um Prof. Herbert Ludl höher gewesen als rechtlich vorgesehen, wie das Magazin berichtet. Im Folgejahr seien die Gagen laut "trend" nochmals erhöht worden.

„Derartige Zustände sind den Bewohnern nicht zumutbar. Wir fordern, dass dem Rechnungshof die Prüfkompetenz über alle Wohnbaugenossenschaften übertragen wird“, erneuerte Schrangl eine freiheitliche Forderung. „Es muss zu strukturellen Veränderungen kommen. Wir werden sehen, ob SPÖ und ÖVP sich diesmal zu mehr Kontrolle und echter Transparenz durchringen können“, kündigte Schrangl einen entsprechenden Antrag im Nationalrat an.

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