SP-Klubtagung - Kubik/Novak/Prokop/Malyar: Innovative und praktische Stadtplanung in einer Weltmetropole

Freizeit, Arbeiten und Wohnen in unmittelbarer Umgebung. Dazu sinnvolle Verkehrsmaßnahmen, die BewohnerInnen den Alltag erleichtern

Wien (OTS/SPW-K) - „Die Ergebnisse der Stadtplanung müssen begeistern und den Menschen nutzen. Das ist der Grund, weshalb wir auf die BewohnerInnen der Grätzel hören und versuchen, ihre Ideen und Vorstellungen in den Projekten zu verwirklichen. Eine moderne Stadtplanung, die Freizeit, Wohnen und Arbeiten in nächster Nähe ermöglicht, ist das Ziel für die bald Zwei-Millionen-Stadt Wien“, so SP-Stadtplanungssprecher Gerhard Kubik bei der heutigen Klubtagung der Wiener SPÖ.

Die Stadtplanung ist daher nicht nur Sache der zuständigen Stadträtin, sondern setzt einen breiten Konsens mit BezirksvorsteherInnen und den BewohnerInnen der Grätzel voraus:
„Manchmal kommt es auch auf die kleinen Dinge an. Projekte werden dabei in einzelnen Etappen geplant, umgesetzt und zu einem großen Strategieplan mit gezielter Perspektive zusammengesetzt. Ein perfektes Beispiel hierfür ist derzeit in Liesing in Planung“, so Kubik. Leistbarer Wohnraum kombiniert mit Bildungsstandorten, genügend Grünanlagen zur Freizeitgestaltung und ein gut strukturiertes Mobilitätsnetz wird künftig das Gebiet Atzgersdorf aufwerte. Derzeit arbeitet die Stadt Wien auch an Ideen zur Neugestaltung der Muthgasse im Bereich des Bahnhofs Heiligenstadt, die von der Döblinger Gemeinderätin Barbara Novak präsentiert wurden. Weiters wird an einer Aufwertung des Grätzels rund um den Franz-Josef-Bahnhof gearbeitet, der aktuelle Stand wurde von Martina Malyar, Bezirksvorsteherin in Alsergrund, präsentiert. „Ganz konkrete Pläne sind beispielsweise bereits für die Neugestaltung der Neulerchenfelderstraße in Umsetzung“, berichtet der Ottakringer Bezirksvorsteher, Franz Prokop.

„Um Mobilitätspolitik für die Menschen zu machen, muss man auch mit den Menschen sprechen“, ist Kubik überzeugt. „Das ist Voraussetzung, um Maßnahmen setzen zu können, die den Alltag für die Wienerinnen und Wiener zu erleichtern. So hat man sich entschlossen, eine Ampelanlage am Salzgries im Bereich der Vorlaufsstraße zu entfernen, um den Verkehrsfluss im ohnehin sehr frequentierten 1. Bezirk zu optimieren. „Wo es sinnvoll und vor allem möglich ist, achten wir darauf, dass wir Verbesserungen für AutofahrerInnen erzielen. Die Umsetzung der Stadtstraße ist bereits in vollem Gange“, sagt Kubik und ergänzt:
„Auch die sechste Donauquerung ist notwendig, um den Verkehr in die wachsende Donaustadt flüssig zu halten – davon profitieren die DonaustädterInnen und die Wirtschaft. Aus unserer Sicht ist immer noch der Lobau Tunnel die ökologisch sinnvollste Lösung. Sollte es eine bessere Möglichkeit geben, befassen wir uns gerne damit, aber es muss rasch gehen: Wir haben hier keine Zeit zu verlieren“, so Kubik. Am wichtigsten ist dem Stadplanungssprecher jedoch nach wie vor die größte Gruppe der VerkehrsteilnehmerInnen: Die der FußgängerInnen und Fußgängern. „Wir versuchen, bei jeder Planung die Fußwege möglichst kurz, sicher und angenehm zu gestalten“, sagt Kubik. Und natürlich wird auch auf die RadfahrerInnen geachtet: „In der Josefsstadt beispielsweise steht eine umfangreiche Verbesserung der Radwegverbindungen an“, so Kubik abschließend.

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