Israelboykott als unverhohlener Antisemitismus

Der Präsident der ÖIG, Gemeinderat Peter Florianschütz zur antisemitisch geprägten, sogenannten „Israel-Apartheid-Week“ der „BDS-Bewegung“.

Wien (OTS) - Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft verurteilt geschichts- und tatsachenverdrehende Darstellungen von Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, als „Apartheidstaat“. Damit werden Millionen Opfer einer menschenverachtenden Rassenpolitik früherer südafrikanischer Regime verharmlost und beleidigt.

In Israel besitzen alle Bürger, ungeachtet ihrer Herkunft, ethnischer Zuordnung oder Religion das aktive und passive Wahlrecht und üben es auch aus. So sind zum Beispiel zahlreiche arabischstämmige Abgeordnete sowohl in die Knesset gewählt worden als auch in hohen Funktionen, wie dem Generalstab oder den Höchstgerichten, selbstverständlich vertreten.

Mittlerweile wenden sich international nicht nur zahlreiche Studentenorganisationen, wie auch die Österreichische Hochschülerschaft, sondern auch zahlreiche Parlamente, und auch die Stadt Wien gegen die antisemitsche Grundhaltung der umstrittenen BDS-Bewegung, die unter anderem auf den Boykott Israelischer Waren abzielt. Dies erinnert stark an den unseligen Slogan der Nationalsozialisten: „Kauft nicht bei Juden“.

Auch wenn die BDS-Bewegung, zu deren UnterstützerInnen die von der EU als Terrororgnisation eingestufte radikalislamistische „HAMAS“, der „islamische Dschihad“ und andere islamistische Organisationen gehören, die offen zur Zerstörung Israels aufrufen, bisher wenige, UnterstützerInnen in Österreich vorweisen kann, gilt es im Sinne der besonderen Geschichte und Verantwortung Österreich heraus in einem breiten Bündnis jeglichen Ansätzen von Antisemitismus eine demokratische, antifaschistische Gesinnung entgegenzuhalten.

Daher unterstützt die Österreichisch-Israelische Gesellschaft die von einem breiten Bündnis gegen Antisemitismus getragene Gegenkundgebung am Freitag, den 11. März um 16 Uhr vor der Pestsäule am Wiener Graben, bei der auch der Präsident der ÖIG, Gemeinderat Peter Florianschütz eine Rede halten wird.

„BDS sollte nicht für Antisemitismus unter dem Deckmantel des Antizionismus stehen, sondern weiterhin höchstens im Flugverkehr das Kürzel für das positiv besetzte Ziel Brindisi bleiben“, so GR Florianschütz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Hans-Jürgen Tempelmayr
ÖIG Generalsekretariat
0699-19630701

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OIG0001