Gara/NEOS Wien ad Wagner: „Legen sie die Fakten auf den Tisch!“

Gesundheitssprecher fordert unabhängige und anonyme Befragung der KAV-Mitarbeiter

Wien (OTS) - „Wer zufriedene Mitarbeiter hat, braucht sich dann auch nicht vor einer unabhängigen und anonymen Mitarbeiterbefragung fürchten. Und zwar auch der Ärzte im Donauspital und allen anderen Spitälern, die auf Grund der neuen Ärztearbeitszeit bis zu ein Drittel weniger Zeit für die Bewältigung der Arbeit haben. Dieses Gesetz ist ja defacto eine Effizienzsteigerung über Nacht um bis zu 30 Prozent. Unternehmensberater werden ihnen die Türen einrennen, wie die Stadt Wien das geschafft hat. Denn eine so folgenreiche Maßnahme wie diese ist ohne eine Systemänderung, und insbesondere in so kurzer Zeit nicht machbar“, reagiert Stefan Gara, Gesundheitssprecher von NEOS Wien, auf eine Aussendung von SPÖ-Wagner.

„Es ist auch bezeichnend für eine Reaktion, wenn Äpfel mit Birnen verglichen werden. Ein Ablenkungsmanöver, denn wir verunsichern nicht die Patienten, sondern decken eine unverantwortliche Personalpolitik auf. Es gibt ja viele engagierte Mitarbeiter im KAV, die trotz dieses Chaos den Patientinnen und Patienten zur Verfügung zu stehen“, betont Gara. Man ignoriere damit allerdings die katastrophalen Umfrageergebnisse der Ärztekammer und erkenne den massiven Vertrauensverlust im medizinischen Personal nicht an.

„Da sie ja nichts zu verstecken haben, fordern wir sie auch auf, alle Daten und Fakten auf den Tisch zu legen. Wieviele Stunden arbeiten die Ärztinnen und Ärzte denn nun wirklich? Wie viele Diensträder wurden bereits eingespart und welche Einsparungsmaßnahmen sind noch geplant? Denn es geht, wie sie richtig sehen, um eine tiefgreifende Organisationsänderung, die nur integriert betrachtet funktionieren wird. Alles andere ist grob fahrlässig“, schließt Gara,

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