Aubauer: Pensionssystem schrittweise an den Wandel anpassen und verbessern

ÖVP-Seniorensprecherin: Pensionsgipfel zeigt, dass Regierung richtige Prioritäten setzt

Wien (OTS) - Österreich ist ein Land, in dem soziale Sicherheit mit Großbuchstaben geschrieben wird, und das soll auch so bleiben. Ohne Reformen wird es aber nicht gehen, begrüßte heute, Donnerstag, ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Mag. Gertrude Aubauer anlässlich der Sitzung des Sozialausschusses die geplanten Maßnahmen im Pensionssystem. „1971 waren die Österreicher im Schnitt acht Jahre lang in Pension. 2011 waren es 22 Jahre, und wenn wir nichts tun, werden unsere Enkelkinder einmal 30 Jahre in Pension sein – das kann nicht die Lösung sein. Daher ist es notwendig, unser gutes Pensionssystem schrittweise an den Wandel anpassen und zu verbessern.“

Insgesamt gehe es darum, die Pensionen für unsere Enkelkinder in akzeptabler Höhe zu sichern. Dazu sei es auch notwendig, dass Menschen mit einem Job länger gesund arbeiten können und das Pensionssystem anzupassen. – Extrawürste wie in Wien dürfe es nicht geben, wies Aubauer auf die noch immer nicht erfolgte Harmonisierung der roten Stadtregierung hin. Das Motto müsse lauten: „Verbessern, anpassen und absichern“ Der Pensionsgipfel zeige, dass die Regierung die richtigen Prioritäten setze.

Die nun vorgeschlagenen Maßnahmen würden vor allem für Frauen Vorteile bringen, verwies Aubauer unter anderem auf die verbesserte Anrechnung von Kindererziehungszeiten: Bis zu acht Jahre werden pensionsbegründend angerechnet. Auch das Pensionssplitting werde länger als derzeit möglich sein, nämlich bis zu 14 Jahre. (Schluss)

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