Wöginger: Mit Pensionsgipfel wurden wichtige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt

ÖVP-Sozialsprecher im Sozialausschuss des Nationalrats

Wien (OTS) - Wichtige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit wurden mit dem Pensionsgipfel gesetzt, stellte heute, Donnerstag, ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger in der Sitzung des Sozialausschusses fest. Er sieht damit einige der heute in Oppositionsanträgen vorliegenden Forderungen als berücksichtigt an.

Ziel war und ist es, das Pensionssystem nachhaltig weiterzuentwickeln, hob Wöginger in der heutigen Sitzung einige der angekündigten Maßnahmen positiv hervor, wie beispielsweise die Anreize für längeres Arbeiten. "Wer nach dem gesetzlichen Antrittsalter, also bei Frauen bis 63 und bei Männern bis 68, länger arbeitet, erspart sich – ebenso wie sein Arbeitgeber – die Pensionsversicherung bis zur Hälfte. Dennoch wird der fiktive volle Betrag am Pensionskonto gutgeschrieben." Ein Aufschubbonus von 4,2 Prozent mache die Pension ebenfalls deutlich höher. Als Beispiel verwies Wöginger auf das Beispiel einer Frau, die damit statt 1.600 auf 1.900 Euro Pension kommt.

Vor allem Frauen komme auch die Erweiterung der Möglichkeit des freiwilligen Pensionssplittings zugute. Diese Möglichkeit soll von bis zu vier Jahren auf bis zu sieben Jahren pro Kind mit einer Gesamtobergrenze von maximal 14 Jahren erweitert werden. Diese Ausdehnung ist vor allem deshalb interessant, da die ersten vier Jahre der Kinderbetreuung ohnehin gut bewertet werden. "Wir haben hier auch das Prinzip der Wahlfreiheit berücksichtigt."

Verbesserungen gibt es auch bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten: Die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten für Frauen, die ab 1955 geboren sind, werde verbessert. Jene, welche keine 15 Beitragsjahre aufweisen können, benötigen nun sieben Jahre an Arbeitszeiten; bis zu acht Jahre Kindererziehung werden pensionsbegründend angerechnet. "Das ist eine wichtige familienpolitische Maßnahme."

Die legistische Ausarbeitung des gesamten Paketes werde in den nächsten Wochen beginnen, bis zum Sommer soll ein Gesetzesentwurf vorliegen, so Wöginger abschließend.
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