SP-Wagner: Wiener Gesundheitssystem ist zukunftssicher aufgestellt

Wien (OTS/SPW-K) - "Das Wiener Gesundheitswesen ist keineswegs auf Schlingerkurs oder steht vor dem Burn-Out, wie die Neos weismachen wollen. Vielmehr ist das Wiener Spitalskonzept 2030 faktisch breit abgesichert und fundiert", entgegnete SP-Gemeinderat Kurt Wagner Behauptungen der Neos. Darin ist die regionale Zusammenarbeit der künftigen sechs Schwerpunktspitäler des Krankenanstaltenverbundes (KAV) festgelegt, die eine Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau bieten werden. Grundlage für die Planungen sind fundierte Daten zu derzeitigem Leistungsgeschehen, Bevölkerungsentwicklungen und den wissenschaftlichen Prognosen zur gesundheitlichen Entwicklung in der Bevölkerung. Dieser Prozess wurde von einem Beirat externer ExpertInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz begleitet und sichert so den state of the art der KAV-Planung. ****

Der Blick der Neos auf die Maximalarbeitszeit der ÄrztInnen ist rein polemisch ohne die notwendigen Entwicklungen im Sinne der Patienten aber auch der Ärzte zu erkennen, so Wagner. Es gehe um eine tiefgreifende Organisationsänderung, bei der die ÄrztInnenpräsenz auf das Leistungsgeschehen im Spital abgestimmt ist. Diese Veränderung hat von den ÄrztInnen des KAV hohen Einsatz und Flexibilität gefordert. Es ist falsch, dass die Ärztinnen und Ärzte im KAV vor der Gesetzesänderung im Schnitt 55 Stunden oder mehr gearbeitet haben. Die durchschnittliche Arbeitszeit der ÄrztInnen lag über den gesamten KAV bereits davor unter 48 Stunden, für jene Abteilungen, deren ÄrztInnen mehr als 48 Stunden arbeiten mussten, konnte in einer großen gemeinsamen Anstrengung unter Mitwirkung von rund 500 MitarbeiterInnen innerhalb des KAV bzw. von ExpertInnen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich über die vergangenen Monate Lösungen gefunden werden.

Zudem zeige die PatientInnenbefragung 2015 nach einer Auswertung von 20.500 Fragebögen, dass die allgemeine Zufriedenheit der PatientInnen konstant hoch ist, unterstrich Wagner. In diesem für alle Berufsgruppen herausfordernden Veränderungsprozess ist es aber nicht hilfreich, mit falschen Behauptungen Stimmung zu machen, kritisierte der SPÖ-Gemeinderat.

Der hohe PatientInnenandrang an einem Wochenende in der vergangenen Grippewelle im Donauspital hängt natürlich mit dem fehlenden Versorgungsangebot von niedergelassenen KinderärztInnen an Wochenende, Feiertagen und Tagesrandzeiten zusammen. "Die Ärztekammer hat das auch sofort eingesehen und unter den KinderärztInnen fürs Offenhalten an gerade diesen Zeiten geworben. Der KAV hat sofort reagiert und zusätzliche ÄrztInnen im Donauspital in den Dienst geholt. Es ist bedauerlich, dass die Neos mit allen Mitteln das Gesundheitssystem zum Nachteil der Patienten schlecht zu reden versuchen", schloss Wagner.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
(01) 4000-81 925
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002