FPÖ: Strache/Neubauer/Abwerzger: Podiumsdiskussion „Österreich und Südtirol im zukünftigen Europa“ – klare Worte von HC Strache

Wien (OTS) - Der Südtiroler Schützenbund, vertreten durch seinen Landeskommandanten Elmar Thaler hat für gestern Abend die Klubobleute aller Fraktionen im österreichischen Nationalrat zu einem Gedankenaustausch im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Österreich und Südtirol im zukünftigen Europa“ in das Bozener Waltherhaus eingeladen. Seitens der Freiheitlichen Partei Österreichs hat Bundesparteiobmann NAbg. HC Strache als Diskutant am Podium teilgenommen, mit dabei im Publikum waren der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer sowie der Tiroler Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger. Es sei noch erwähnt, dass bedauerlicherweise außer dem freiheitliche Klubobmann einzig NAbg. Mag. Johannes Rauch(ÖVP)der Einladung zur Podiumsdiskussion Folge geleistet hatte.

Eines der Hauptthemen war erwartungsgemäß die Möglichkeit des Erwerbs der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler zusätzlich zur italienischen. Strache stellte dabei fest, dass hier sehr wohl das Problem bei einigen österreichischen Politikern liege und räumte mit dem gern verbreiteten Gerücht auf, die Österreicher würden einer Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler kritisch gegenüber stehen. Eine repräsentative Umfrage des Linzer Instituts „Spectra“ hat das genaue Gegenteil bestätigt. Kritik übte Strache an dem Umstand, dass bis jetzt niemand von Seiten Südtirols in Wien für die doppelte Staatsbürgerschaft eingetreten ist, auch Landeshauptmann Kompatscher nicht. Wäre es anders, würde auf jene Vertreter im Südtirol-Unterausschuss, die dieses Anliegen blockieren, wesentlich mehr Druck ausgeübt.

Weiters sieht Strache bei einem möglichen Dritten Autonomiestatut die Gefahr eines Rückschrittes und befürchtet, dass bisherige Errungenschaften verloren gehen könnten, wie beispielsweise die Schutzmachtfunktion, die er gern im Verfassungsrang sehen würde. Diese Befürchtung teilt auch der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger. Strache empfiehlt daher eine Anpassung bzw. einen Ausbau des Zweiten Autonomiestatutes.

Grundsätzlich hat der FPÖ-Bundesparteiobmann mit all seinen Wortmeldungen die von Südtirol-Sprecher Werner Neubauer seit Jahren verfolgte, klare Linie in der freiheitlichen Südtirol-Politik bestätigt und unterstrichen. Besonders großen Applaus und Anerkennung erntete Strache für seine Befürwortung der Ausübung des Selbstbestimmungsrechts und den von ihm geäußerten Wunsch der Wiedervereinigung Südtirols mit Tirol und damit mit dem Vaterland Österreich.

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