Gudenus: Faszinosum Häuplsche Realitätsverweigerung

Mercer-Studie ist nicht der Indikator für die Wiener Lebensqualität

Wien (OTS) - Als geradezu faszinierend empfindet Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus Häupls Schönrederei, die komplett an der in Wien vorherrschenden Realität vorbei geht. So habe die Wiener SPÖ viel zu spät auf die wachsende Stadt reagiert, in dem sie in den vergangenen Jahren den sozialen Wohnbau so gut wie brach liegen ließ. Die Konsequenz sind zu hohe Wohnkosten und zu wenig leistbarer Wohnraum für die Wienerinnen und Wiener. Die Antwort von Rot-Grün: Eine Bauordnungsnovelle, die Bürgermeister Häupl als „Maßnahmen, die wichtig sind und vielleicht nicht so viel Applaus bekommen“, verkauft. „Hier wird von der SPÖ das Gesetz gebogen, um tatsächlich Quartiere für sogenannte Flüchtlinge schnell und unbürokratisch bauen zu können, während die Wienerinnen und Wiener wieder durch die Finger schauen und das Nachbarschaftsrecht sogar drastisch eingeschränkt wird“, ärgert sich Gudenus.

Roter Bildungseinheitsbrei bedeutet ein sinkendes Schulniveau Dass die ursprünglich freiheitliche Forderung nach dem Gratis-Kindergarten eingeführt wurde, war ja erfreulich. Die Umsetzung der SPÖ war allerdings wie üblich dilettantisch, wie sich jetzt im Zuge der Islam-Kindergärten deutlich gezeigt hat. Um die notwendigen Kindergartenplätze zu schaffen, wurde jeder kleinste Verein von der Stadt Wien subventioniert – die Konsequenzen sind ja hinlänglich bekannt, so Gudenus, der fordert, dass die Stadt Wien und maximal noch große Vereine wie etwa die Kinderfreunde, Kinderbetreuungsstellen anbieten sollen, um die Kontrolle und die Qualität nicht zu verlieren.

In Sachen Gesamtschule beharrt Häupl immer noch auf der Modellregion Wien. „Dieser bildungstechnische Einheitsbrei würde das Niveau nur weiter nach unten drücken. Schließlich müssten sich immer die Stärkeren an die Schwächeren anpassen – wohin das führt ist nicht schwer zu erraten“, so Gudenus, der auf eine Beibehaltung des differenzierten Schulsystems pocht. „Auch wenn man die Gesamtschule Gymnasium nennen würde, wie der Herr Bürgermeister vorgeschlagen hat, würde sich nichts an der Nivellierung nach unten ändern.“

Investitionen in die Wirtschaft anheben

Während die Arbeitslosigkeit in Wien stetig steigt, werden Unternehmern immer größere Steine in den Weg gelegt. Das beginnt bei der Verkehrsplanung und der Parkplatz-Politik und geht bis zur Einführung der Registrierkassenpflicht, gegen die man von den Genossen in Wien kein einziges Widerwort gehört hat. Zudem ist der Gebührenanstieg bei Müll, Wasser und Kanal für viele Klein- und Mittelbetriebe ein massiver Hemmschuh. „Wenn die SPÖ also von Wirtschaftsfreundlichkeit spricht, versucht sie den Menschen ein X für ein U vorzumachen“, so Gudenus, der abschließend daran erinnert, dass unter Rot-Grün auch die Investitionen dramatisch zurück gefahren wurden. Für das Jahr 2016 fallen sie um fünf Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zurück und erreichen mit 1.711 Millionen Euro einen historischen Tiefstand.

„Herr Bürgermeister, Ihre Schönrederei nimmt Ihnen längst niemand mehr ab. Sie haben in den letzten Jahren versagt, wo man versagen konnte und wollen diese Politik nun allen Ernstes weiterführen. Das wird Wien auf lange Sicht ruinieren. Denn nicht die Manager-Studie Mercer gibt sagt etwas über die Lebensqualität in der Bundeshauptstadt aus sondern die Wienerinnen und Wiener, von denen knapp 150.000 keinen Job finden und schon über 400.000 in Armut bzw. an der Armutsgrenze leben. Das ist keine Erfolgsbilanz“, schließt Gudenus. (Schluss)

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