FP-Kasal: Null-Quote beim Weltkulturerbe Schönbrunn

Ruhender Verkehr am Vorfeld muss unter die Erde

Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz präsentierte der FPÖ-Wien LAbg. Mag. Günter Kasal die freiheitlichen Visionen für die bevorstehenden Flächenumwidmungen im Bereich des Vorfeldes beim „Weltkulturerbe Schönbrunn“. Die derzeitigen Planungen sehen an der Oberfläche einen überdimensionalen Parkplatz für 72 Busse und 230 PKW-Stellplätze vor.

„Das ist eine Katastrophe für die Ensemblewirkung direkt vor dem Weltkulturerbe Schönbrunn“, zeigt sich Kasal von den Planungen der grünen Stadträtin Maria Vassilakou entsetzt. Damit würde die Chance vergeben, weitläufige Freiflächen sinnvoll zu nutzen und gleichzeitig den ruhenden Verkehr unter die Oberfläche zu bringen.

In diesem Zusammenhang fordern die Freiheitlichen einen Architekten-Wettbewerb mit folgenden Zielen:

  • Busgarage mit maximalen Stellplätzen (mindestens 70)
  • PKW-Garage mit maximalen Stellplätzen (mindestens 200)
  • Generationentreffpunkt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren
  • Erholungsgebiet Sport- und Spielflächen an der Oberfläche für eine wachsende Stadt mit beispielsweise Basketball- Beachvolleyball, Tennisplätze und Traglufthalle
  • Multifunktionale Turnhalle (Bereich Grünbergstraße)
  • Soziale Einrichtungen (Kinderbetreuung Bereich Grünbergstraße)

Die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft und ein Teil des Planungsgebietes befinden sich im Eigentum der Republik. Daher ruft Kasal auch Vizekanzler Mitterlehner auf, seine Verantwortung wahrzunehmen. „Herr Vizekanzler Mitterlehner und Frau Stadträtin Vassilakou sind aufgefordert, einen gemeinsamen Weg im Sinne des Ensembles zu finden. Wir werden sowohl auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene Initiativen setzen, um eine Sachkoalition der Vernunft für das Vorfeld des Weltkulturerbes zu finden. (Schluss)paw

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