Leitl: Exporte und exportierende Unternehmen brechen wieder Rekorde

Österreichische Ausfuhren legten 2015 um 2,7% auf neuen Rekordwert zu – 55.000 Unternehmen sind im Export tätig

Wien (OTS) - Anlässlich der heute, Donnerstag, von der Statistik Austria veröffentlichten vorläufigen Außenhandelszahlen für das Jahr 2015 wies Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl auf die „große Bedeutung der österreichischen Exportwirtschaft für Wachstum und Wohlstand in unserem Land“ hin. Die Exporte legten im Vorjahr um 2,7% auf ein „all-time-high“ von 131,55 Milliarden Euro zu. Die Einfuhren nach Österreich steigerten sich um 2,4% auf 133 Milliarden Euro. Das Außenhandelsdefizit konnte somit gegenüber dem Jahr 2014 von 1,74 Milliarden Euro auf 1,45 Milliarden Euro verringert werden.

Ebenso wie die Exporte stieg auch die Anzahl der heimischen exportierenden Unternehmen auf mittlerweile 55.000. Leitl: „Die hervorragende Außenhandelsbilanz in derzeit global sehr schwierigen Zeiten kam auch durch die erfolgreichen Unterstützungsmaßnahmen für Österreichs Unternehmen im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international des Wirtschaftsministerium und der WKÖ zustande.“

Die positive Export-Gesamtbilanz ergab sich vor allem durch starke Ausfuhrzuwächse in Überseeregionen – insbesondere nach Amerika – sowie durch wieder anziehende Exporte in einige wichtige europäische Nachbarländer, angefangen von Deutschland und der Schweiz, über Polen, die Tschechische Republik bis Spanien und Großbritannien. Die Ausfuhren in die GUS-Staaten sind hingegen um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Einen leichten Rückgang verzeichneten auch die Exporte nach China mit -2,2%.

Überdurchschnittliche Exportzuwächse gab es unter anderem mit folgenden Regionen und relevanten Staaten: Afrika (+3,4%), Amerika (+12,3%), Naher/Mittlerer Osten (+5,7%), EU-28 (3%), MOEL-Staaten (+5,8%), NAFTA-Staaten (+15,8%), Deutschland (+3,6%), Großbritannien (+5,9%), Spanien (+7,2%), Schweden (+4,5%), Polen (+7,7%), Tschechische Republik (+9,4%), Slowakei (+4,1), Kroatien (+14,1%), Schweiz (+6,5%), Türkei (+16,2%), Serbien (+10,5%), Ägypten (+20,3%), USA (+16,7%), Mexiko (+27,5), Chile (+13,7%), Iran (+16,4%), Israel (+22,8%), VAE (+14,6%), Indien (+17,9%). (PWK179/BS)

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