VSStÖ Wien: "Abpfiff für Werner Faymann - Zeit für die rote Karte"

Werner Faymanns Politik hat nichts mehr mit Sozialdemokratie zu tun

Wien (OTS) - "Es ist an der Zeit den Bundesparteivorsitzenden auszutauschen - Werner Faymanns Politik hat nichts mehr mit Sozialdemokratie zu tun", stellt Raffaela Tschernitz, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen in Wien (VSStÖ Wien), anlässlich des heutigen Besuchs von Werner Faymann bei der Tagung des Rathausklubs der SPÖ Wien klar.

Der statistische Halbjahresbericht der UNHCR ergab, dass knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Krieg, Terror, Verfolgung und Perspektivenlosigkeit sind die Ursachen warum Menschen ihre Heimat verlassen müssen.

Der Diskurs in der Asylpolitik ist nach dem Sommer weit nach rechts abgerutscht. "Die Rede ist von Obergrenzen, Tageslimits und Richtwerten. Als würden wir von Sachgegenständen sprechen die um Import bitten. Doch es kann keine Obergrenze und auch keinen Richtwert an Menschlichkeit geben", so Tschernitz.

"Wir brauchen langfristige Strategien, die den Menschen hier eine Zukunft bieten, denn eines steht fest, Krieg wird es solange geben, wie Menschen daran verdienen" hält Tschernitz fest.

Werner Faymanns angeblich sozialdemokratische Politik trifft die falschen politischen Analysen. "Viel eher sollte sich Faymann fragen warum sich Menschen um das kleine Stück vom symbolischen Kuchen streiten müssen und wer eigentlich das große Stück von eben diesem besitzt. Die Regierung unter Bundeskanzler Werner Faymann denkt nur an das Hier und Jetzt, doch wer nicht an die Zukunft denkt, hat die Existenzberechtigung in der Gegenwart verloren. Es ist Zeit für ein taktisches Umdenken und einen Spielerwechsel", fordert Tschernitz abschließend.

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Raffaela Tschernitz
Vorsitzende VSStÖ Wien
Tel: 0664 5331635

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