Ramharter: ÖGB verlangt Ausbildungspflicht für Jugendliche

Sozialromantik in Reinkultur

Wien (OTS) - „Obwohl mehr als ein Viertel der Schulabgänger nicht sinnerfassend lesen, kaum rechtschreiben und auch nicht wirklich rechnen kann, verlangt der ÖGB eine Ausbildungspflicht für Jugendliche. Zu welchem Beruf soll man diese Jugendlichen ausbilden?“, fragt sich Karl Ramharter, Fraktionsobmann der parteifreien Wahlgemeinschaft Fachliste der gewerblichen Wirtschaft und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien. „Und welchem Unternehmer soll man diese Jugendlichen zumuten?“

Wenn sich kein Unternehmer findet der schlechte Schüler ausbilden will, hat der ÖGB auch gleich eine Lösung parat, das Recht auf einen Ausbildungsplatz. Klassische ÖGB Forderungen: Nur Rechte, keine Pflichten. Dabei suchen viele Betriebe Lehrlinge, nur muß ein angehender Lehrling auch gewisse Mindestanforderungen erfüllen. Und wenn sich ein Unternehmer weigert einen Jugendlichen als Lehrling zu akzeptieren wenn dieser die wesentlichen Kulturtechniken nicht beherrscht, dann ist das mehr als verständlich.

„Der ÖGB sollte bei den Schulen anfangen dafür zu sorgen, daß den Jugendlichen auch der Lernstoff vermittelt wird und die Schüler auch wirklich etwas lernen“, führt Ramharter weiter aus. „Aber solange die sozialistische Bildungsministerin in der Pressestunde wider besseres Wissen erklärt, daß ihre Schulreform der große Wurf war, werden weiter schlecht ausgebildete Schüler die Schule verlassen und dann auch keine Lehrstelle finden“, schloss Ramharter.

Rückfragen & Kontakt:

Fachliste der gewerblichen Wirtschaft
rittinger@fachliste.at
Parteifreie Wahlgemeinschaft Fachliste-RFW
Mail: wirtschaft@fachliste.at
Mobil: 0664 - 34 00 121

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FGW0001