Nepp: Brauners Inkompetenz in Sachen Schweizer-Franken-Kredite ist nicht enden wollend

FPÖ-Experten-Vorschläge liegen am Tisch

Wien (OTS) - Allein die Tatsache, dass SPÖ-Finanzstadträtin Brauner die Medien vor der Opposition über den geplanten Ausstieg aus den Schweizer Franken und das entsprechende Wie informierte, ist ein offener Affront. Dass dann auch noch vor dem Ausschuss von Gemeinderätin Wehsely darüber informiert wird, dass die SPÖ-Idee die einzig praktikable ist, zeigt, wie wenig Ahnung man im Finanzressort der Stadt Wien hat, so der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Dominik Nepp.

Folgende Punkte machen diese Ahnungslosigkeit deutlich, die von der Finanzpolitischen Laientruppe heute in den Ausschuss gebracht wurden:
- Die Dauer des Ausstieges – nämlich fünf Jahre – ist weit zu lange gewählt, sollte man sich doch die jetzt außerordentlich günstige Zinslage auch bei längeren Finanzierungszeiträumen zu Nutzen machen.
- Mit einer – im Übrigen liquiditätsneutralen – Umschichtung der kurzfristigen Frankenfinanzierung in eine langfristige Euro-Finanzierung macht man jeder Spekulation in fremder Währung den Garaus! Bei gleichzeitiger Eliminierung jeglicher Risiken wie Fremdwährungsrisiko, Zinsänderungsrisiko oder Refinanzierungsrisiko… - Sollte die Rechnung von Frau Brauner tatsächlich stimmen – EUR 238 Millionen Gewinn durch die Schweizerfrankenfinanzierungen seit 1984 zum Stichtag 31.12.2015 – dann müssten wir diesen Gewinn doch jetzt mitnehmen und nicht riskieren, durch einen neuerlich stärkeren Frankenkurs alles zu verlieren! Offensichtlich glaubt Frau Brauner ihren eigenen Berechnungen nicht
- Wenn wir aus dem Franken – wie vorgeschlagen – in Raten aussteigen, dann reduzieren wir keine Risiken, wir streuen sie über einen längeren Zeitraum, sagt selbst Frau Wehsely in ihrer OTS
- Nur um mit der Mär des Zinsvorteils endgültig Schluss zu machen: Wer Birnen mit Äpfeln und Finanzierungskosten von unterschiedlich lang laufenden Finanzierungen miteinander vergleicht, der hat von Finanzen wirklich keine Ahnung.
- Aus welchem Grund bei einer Komplettkonvertierung der gesamten Franken-Finanzierungen die Konditionen für entsprechend aufzunehmende Euro-Finanzierungen verschlechtert werden sollten, bleibt wie immer unklar.
„Abschließend möchte ich folgendes sagen: „Wir sind gerne bereit, unsere Gesprächspartner in die Diskussion einzubringen und gemeinsam an einer sinnvollen Exitstrategie für die Stadt mitzuarbeiten“, betont Nepp. (schluss)

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