FPÖ: Strache: Mitterlehner-Aussage zu Gewalteinsatz ist Eingeständnis des Scheiterns

Grenzen hätten von Anfang an dichtgemacht werden müssen

Wien (OTS) - Es sei hochinteressant, dass ÖVP-Vizekanzler Mitterlehner in der ATV-Sendung „Klartext“, die heute Abend ausgestrahlt wird, plötzlich davon spreche, die EU-Außengrenzen notfalls mit Gewalt zu schützen. Bis vor kurzem habe die ÖVP es in trauter Zweisamkeit mit Bundeskanzler Faymann noch abgelehnt, die eigene österreichische Grenze zu schützen und über 800.000 Migranten durch unser Land geschleust, jetzt rede Mitterlehner sogar von Gewalt, was einem Eingeständnis seines Scheiterns und auch des Scheiterns seines Außenministers Kurz gleichkomme. Käme eine solche Aussage von einem anderen Politiker, z.B. von einem Freiheitlichen, würden schon die Wogen der Empörung hochschlagen.

Dass jetzt der Einsatz von Gewalt ins Spiel gebracht werde, zeige, dass die österreichische Regierung und die EU insgesamt mit den Geistern, die sie rief, nicht fertig würden, meinte Strache. Der ungarische Regierungschef Orban sei noch für das Aufziehen eines Grenzzauns politisch und medial geprügelt und beschimpft worden, obwohl er damit lediglich seiner Verantwortung für den Schutz der EU-Außengrenzen nachgekommen sei, erinnerte der FPÖ-Obmann. Jetzt plötzlich komme Mitterlehner daher mit seiner Aussage, dass „Gewaltszenen da und dort unvermeidbar“ seien. Dies sei die Folge einer törichten und irrealen „Willkommenskultur“, die vor allem von der deutschen und der österreichischen Bundesregierung propagiert worden sei, ohne auch nur ansatzweise über die Folgen für das eigene Land nachzudenken.

Die Grenzen hätten schon seit langem dichtgemacht werden müssen, und zwar schon vor Beginn der Völkerwanderung, die schon lange absehbar gewesen sei. Hätte man von Anfang an das australische Modell des „No way!“ gelebt, hätten sich gar nicht erst so viele Menschen nach Europa aufgemacht, so Strache.

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