Holzindustrie Schweighofer: WWF muss unseriöse Vorverurteilung stoppen

Wien (OTS) -

• Holzindustrie Schweighofer sieht einem umfassende Überprüfungsprozess zur Vergabe des FSC® CoC Labels gelassen entgegen. 
• WWF soll unabhängige Akkreditierungsstelle nicht durch einseitige Medienkampagnen beeinflussen.


Die unabhängige Zertifizierungsstelle Quality Austria hat Anfang des Jahres die Einhaltung der umfassenden FSC® CoC (Forest Stewardship Council® Chain of Custody)-Standards bei Holzindustrie Schweighofer bestätigt. Damit stellt Holzindustrie Schweighofer sicher, dass keinerlei Holz aus umstrittenen Quellen verwendet wird. Alle Zulieferer werden in Bezug auf die Herkunft des Holzes genauestens geprüft. 
Nun hat der WWF eine Beschwerde eingelegt und möchte die Ergebnisse einer objektiven Überprüfung durch die zuständige Akkreditierungsstelle „ASI“ (Accreditation Services International) mit einer Medienkampagne beeinflussen. Das zeigt unter anderem eine Presseaussendung.

Zahlreiche Überprüfungen: Keinerlei relevanten Beanstandungen

„Wir sehen einer neuen Überprüfung gelassen entgegen. Im vergangenen Jahr wurden bei uns mehrfache Sonderaudits beziehungsweise auch Überprüfungen durch die rumänischen Behörden durchgeführt. Das Ergebnis: Es gab keinerlei relevanten Beanstandungen“, sagt Georg Erlacher von Holzindustrie Schweighofer. „Die Fakten sind klar und auch eine weitere Überprüfung wird zeigen, dass unser Unternehmen nachhaltig und nach strengen Qualitätskriterien arbeitet. Es ist jedoch absolut unseriös, wenn eine NGO wie der WWF versucht, mit medialen Kampagnen objektive Entscheidungen zu beeinflussen.“

Austausch mit NGOs gesucht 
Im Rahmen der Zertifizierung wurde auch mehrfach das Gespräch mit unterschiedlichen NGOs gesucht. Einerseits gab es hier konstruktiven Austausch, andererseits konnten einzelne Organisationen keine Informationen bereitstellen.

Gemeinsam Lösungen suchen – keine irreführenden Medienkampagnen
„Wir unterstützen alle Maßnahmen, die einer nachhaltigen Forstwirtschaft dienen“, so Erlacher. „WWF und andere Organisation stecken viel Zeit und Energie in Medienkampagnen, um Aufmerksamkeit für sich selbst zu erlangen. Falsche Anschuldigungen helfen niemanden, am allerwenigsten dem Wald. Wir rufen dazu auf, gemeinsam mit allen Stakeholdern an einer Lösung zu arbeiten und so illegale Schlägerungen endgültig zu beenden.“

Nachhaltige Forstwirtschaft als Grundlage des Geschäftsmodells
Das Geschäftsmodell von Holzindustrie Schweighofer basiert auf der langfristigen Verfügbarkeit von Holz. Mit Investitionen von rund 800 Millionen Euro in Rumänien wurden dort bislang knapp 3.000 Arbeitsplätze geschaffen. Diese Abhängigkeit von den Ressourcen und die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern machen es selbstverständlich, dass das Unternehmen eine führende Rolle in der nachhaltigen und transparenten Forst- und Holzwirtschaft übernimmt.

Weitere Details zum von Quality Austria durchgeführten FSC® Zertifizierungsverfahren bei Holzindustrie Schweighofer: http://www.qualityaustria.com/index.php?id=5296 
 
Das FSC® Multi-Site Chain of Custody Zertifikat gilt seit 1. Jänner 2016 und wurde in der FSC® Datenbank mit dem Lizenz-Code „FSC-C128353” veröffentlicht.
Weitere Details bietet dieser Link:
http://info.fsc.org/details.php?id=a023300000YLOlNAAX&type=certificate&return=certificate.php 

Weitere Informationen
www.schweighofer-initiative.org

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