Oberhauser zum Weltfrauentag: Frauen im Gesundheitswesen vor den Vorhang

Ohne die Frauen in den verschiedenen Gesundheits- und Pflegeberufen wäre das Gesundheitssystem nicht aufrecht zu erhalten

Wien (OTS) - „Ohne den großen Einsatz, das Know-how und das besondere Engagement von Frauen im Gesundheitswesen könnte das österreichische Gesundheitssystem nicht funktionieren“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Weltfrauentages am 8. März 2016. „Ich möchte daher den Weltfrauentag zum Anlass nehmen und auf die vielen tollen Frauen in den verschiedenen Gesundheitsberufen in unserem Land aufmerksam machen und zugleich Danke sagen“.****

Vom gesamten Personal des gehobenen Dienstes in Krankenanstalten hielten die Frauen 2014 österreichweit den Löwenanteil mit 85,2 Prozent. Das heißt: „Frauen leisten den größten Part in der in der Gesundheits- und Krankenpflege. Ähnlich sieht es im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste und Fachdienste sowie bei den MasseurInnen aus“, erklärt Oberhauser. Hier lag der Anteil der Frauen 2014 bei 84,1 Prozent. Auch bei den Sanitätshilfsdiensten und bei der Pflegehilfe haben Frauen die Nase vorne, 2014 waren es 66,7 Prozent.

Doch auch die Zeiten, in jenen die „Frau Doktor“ meistens die Ehefrau eines Arztes war, gehören glücklicherweise längst der Vergangenheit an. Inzwischen haben mehr Frauen als Männer einen akademischen Abschluss. In der Allgemeinmedizin haben Frauen bereits die Nase vorne. So gab es 2014 7.787 Allgemeinmedizinerinnen von insgesamt 13.566 praktischen Ärztinnen und Ärzten. Das ist ein Frauenanteil von 57 Prozent. Bei den Fachärztinnen und –ärzten liegt der Frauenanteil bei 37 Prozent. „Ärztinnen haben sich zu tragenden Säulen im Gesundheitssystem vom niedergelassenen über den Spitalsbereich bis hin zur Forschung entwickelt“, freut sich Oberhauser.

In einigen Bereichen gibt es aber noch Handlungsbedarf. So wünschen sich zum Beispiel viele Frauen in Österreich eine Frau als Frauenärztin. Diesem Anliegen will die Ministerin unbedingt entgegen kommen. „Um die Anzahl der Gynäkologinnen weiter zu erhöhen bleibt die Reihungskriterien-Verordnung solange aufrecht, bis ein Frauenanteil von 50 Prozent erreicht ist - und das ist gut so", ist die Gesundheitsministerin überzeugt. (Schluss)

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