FPÖ: Kickl fordert sofortige Wrabetz-Stellungnahme zu geplantem Solo-Auftritt Faymanns bei „Im Zentrum“

Wien (OTS) - Als medienpolitischen Skandal der Sonderklasse bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl den Umstand, dass SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann offenbar kommenden Sonntag als einziger Gast zur ORF-Sendung „Im Zentrum“ eingeladen ist. Offensichtlich handle es sich hier um einen vorsorglichen Kniefall der ORF-Führung angesichts der bevorstehenden Generaldirektorswahlen.

„Die parteipolitische Einseitigkeit des ORF ist ja allgemein bekannt, aber so offen hat er sich noch selten als Rotfunk deklariert“, meinte Kickl. Es sei ungeheuerlich, dass es Faymann im Rahmen einer Sendung, die als Diskussionsrunde gedacht sei, gestattet werde, ohne Mitdiskutanten seine Sprechblasen abzusondern, die ohnehin eine äußerst geringe Halbwertszeit hätten. Es stelle sich auch die Frage, ob Faymann, der sich ja sonst strikt weigere, ein Fernsehstudio zu betreten, sondern sich, wenn überhaupt, zuschalten lasse, den Weg auf den Küniglberg finden werde oder ob Ingrid Thurnher brav ins Bundeskanzleramt pilgern werde. Jedenfalls habe ORF-Generaldirektor Wrabetz erhöhten Erklärungsbedarf.

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