ÖH ad Mitterlehner: Zuerst Studierendenrechte stärken!

Priorität auf Wissenschaftlichkeit legen, Qualität sichern

Wien (OTS) - Die positiven Auswirkungen der "Wirtschaftsnahen akademischen Ausbildung" auf die Wirtschaft darf die Wissenschaftlichkeit und Forschung nicht überdecken.

Oft gehen einerseits entweder unrealistische Belastungen mit berufsbegleitenden Mastern einher oder andererseits lässt die Qualität der Studiengänge zu wünschen übrig.
Philip Flacke vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung: "Das unüberlegte Rufen nach mehr berufsbegleitenden Studien führt leider immer wieder zum Übersehen der eklatant schlechteren Studienbedingungen für die Studierenden an Fachhochschulen. Die fortschreitende Ökonomisierung der Bildung verschlechtert die Qualität des Studiums zunehmend. Hier muss endlich ganzheitlich gedacht und die Rechte von Studierenden, insbesondere an den Fachhochschulen, ausgebaut werden!“

Den Ausbau von akkreditierten Studiengängen begrüßt Flacke, kritisiert jedoch die Durchführung: „Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ) muss zukünftig vermehrt auf die Bedürfnisse der Studierenden Rücksicht nehmen sowie auf die tatsächliche Durchführung des Studienbetriebs. Die einmalige Akkreditierung zeigt sich leider oftmals als unzureichend, da erst im Studienalltag Probleme auftauchen können. Hier muss eine verstärkte Kontrolle seitens der AQ Austria, zum Beispiel über eine Anlaufstelle für Studierende, höhere Qualität garantieren.“
Erst wenn eine flächendeckende Qualität der Studien gegeben ist, sollte über den weiteren Ausbau diskutiert werden.

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