Direktorenbestellung an Schule in Mürzzuschlag: Ingrid Köck trifft keine Verantwortung für die Länge des Bestellungsverfahrens

Wien (OTS) - Im Fall der umstrittenen Direktorenbestellung für das Herta-Reich-Gymnasium in Mürzzuschlag (Steiermark) schlägt der Erfolg unserer Mandantin Mag. Ingrid Köck beim Bundesverwaltungsgericht hohe Wellen. Frau Mag. Köck hatte sich im Jahr 2010 ebenfalls um die Leitung der Schule beworben, nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat nun das Bundesverwaltungsgericht die Ernennung des Mitbewerbers wieder aufgehoben. Aktuell wird in der Öffentlichkeit sogar von einem „Ausnahmezustand“, in dem sich das Gymnasium Mürzzuschlag befinden soll, gesprochen. Wir halten dazu fest:

1. Wenn beklagt wird, dass sich das Bestellungsverfahren seit Jahren hinzieht, ist das richtig, aber nicht von unserer Mandantin zu verantworten. Die Schulverwaltung hätte nach der Ausschreibung unverzüglich einen Schulleiter zu bestellen gehabt.

2. Dass unsere Mandantin, Frau Mag. Köck, die besser Qualifizierte war und daher als Schulleiterin zu bestellen gewesen wäre, ergibt sich zweifelsfrei aus dem Inhalt der Akten und nunmehr auch aus der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts. Dass das Bundesministerium dennoch nicht Frau Mag. Köck, sondern Herrn Mag. Hirschmann ernannt hat, stellt daher – wie das Bundesverwaltungsgericht ausführt - eine rechtswidrige Ausübung des Ermessens dar.

3. Wir sollten alle dankbar sein, in einem Land zu leben, in dem Gerichte Recht sprechen und Personen, die von einer rechtswidrig agierenden Verwaltung um ihr Recht gebracht werden, zum Erfolg verhelfen.

Heinz Mayer

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