Heinisch-Hosek zu hoher Teilzeitquote bei Frauen: Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern!

Wien (OTS) - Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria sind für Frauenministerin Heinisch-Hosek ein Anlass, die Verbesserungen im Bereich der Vereinbarkeit erneut zu bekräftigen. Jede zweite Frau arbeitet Teilzeit, bei Frauen mit Kindern unter 15 Jahren ist Teilzeitquote mit 67,3 Prozent besonders hoch. „Die hohe Teilzeit-Quote bei Frauen trägt wesentlich zum Gender Pay Gap bei, denn Teilzeitbeschäftigte verdienen nur 43% des mittleren Einkommens der Vollzeitbeschäftigten und damit auch weniger als die Hälfte der Vollzeiterwerbstätigen. Es gilt daher, die Ausbauoffensive der Kinderbetreuungseinrichtungen weiter voranzutreiben“, so Gabriele Heinisch-Hosek.

305 Millionen werden vom Bund bis 2018 investiert. Auch die kürzlich beschlossene Informationspflicht für Teilzeitbeschäftigte ist hier ein wichtiger Schritt gewesen: Unternehmen müssen künftig Teilzeitbeschäftigte im Betrieb darüber informieren, wenn Vollzeitstellen frei werden. Immerhin würden 80% der Teilzeitbeschäftigten gerne Vollzeit arbeiten, so die Frauenministerin.

„Nicht zuletzt geht es aber auch darum, Männer von Beginn an dabei zu unterstützen, sich in die Kinderbetreuung gleichermaßen einzubringen:
Die Mehrheit der Väter wünscht sich mehr Zeit mit der Familie. Dafür braucht es Rechtsanspruch auf ein Papamonat. Dafür setze ich mich im Rahmen der aktuellen Novellierung des Kinderbetreuungsgeldes ein“, so Heinisch-Hosek abschließend.

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