Blümel: Schuldeingeständnis der Stadtregierung bei den Frankenkrediten

Volle Transparenz bei der Abwicklung gefordert - Unsägliche Causa und unverantwortliches Spekulieren muss beendet werden

Wien (OTS) - "Nach dem ewigen Beschwichtigen und Verschleiern muss jetzt die Stadtregierung, allen voran die verantwortliche Stadträtin Renate Brauner, ihre Schuld eingestehen und die unsägliche Causa rund um die Frankenkredite und diese unverantwortliche Spekulation endlich beenden", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel angesichts der Berichterstattung der APA und weiter: "Die SPÖ hat 2010 in einer Zeit, als die Frankenkredite bereits höchst umstritten waren neuerlich zwei CHF-Verbindlichkeiten mit einer Nominalhöhe von 550 Mio. Euro aufgenommen, die heute mit zig-Millionen Euro unter Wasser stehen. Es ist völlig unverständlich, warum man erst jetzt tätig wird und jahrelang zugewartet hat, obwohl die gravierende Problematik mehr als offensichtlich war. Anstatt auf die Warnungen von Opposition und anerkannter Finanzexperten zu hören, wurde in der Vergangenheit die Realität stets verleugnet, munter weiter rolliert und die Situation verschärft. Alles zum Schaden der Wienerinnen und Wiener"

"Die ÖVP Wien hat stets gefordert, dass die Frankenkredite stufenweise in Teilvolumina umgewandelt werden müssen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Selbstverständlich mit den passenden Rahmenbedingungen und Absicherungen", so Blümel weiter und abschließend: "Wir fordern nun volle Transparenz bei der Abwicklung der Frankenkredite und die notwendigen Absicherungen und Flexibilität in den Vereinbarungen, die ein Risiko bei neuerlichen Kursstürzen verhindert. Die Opposition muss über die geplanten Schritte genauestens informiert werden. Die völlig intransparente Politik seitens der Stadtregierung, die diese Causa geprägt hat, muss der Vergangenheit angehören"

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