SP-Kubik ad täglichen Blümel: Wien ist mit 39 Prozent Öffi-FahrerInnen internationale Spitze

Wien investiert jährlich eine halbe Milliarde in Öffi-Infrastruktur

Wien (OTS/SPW-K) - Wien hat einen Anteil an Öffi-FahrerInnen von 39 Prozent. „Davon träumen andere Hauptstädte“, so der Verkehrssprecher der SPÖ Wien, Gerhard Kubik in Richtung VP-Blümel, der in seiner Kritik einen Logistikexperten zitiert. „Was dieser mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu tun hat, muss mir erst einmal jemand erklären. Menschen sind keine Ware“, so Kubik.

Nach dem Ausbau der U2 in die Seestadt treibt Wien neben der U1-Verlängerung auch den Bau der U5 voran. „Diese Projekte haben wir auf Schiene gebracht, damit die Öffis auch zukünftig so leistungsstark bleiben“, so Kubik. Auch eine Intervallverdichtung wird stattfinden.

Die Aussagen Blümels könnten widersprüchlicher nicht sein: „Er kritisiert einerseits überfüllte U-Bahnen und will andererseits eine Verlängerung derselben an die Stadtgrenze sowie mehr Park&Ride-Anlagen.“ Dass diese Aussagen im Gegensatz zueinander stehen, zeigt eine einfache Rechnung: Errichtet man beispielsweise eine Park&Ride-Anlage für 500 Autos, in denen im Schnitt zwei Personen sitzen, so hat man mit 1000 weiteren Fahrgästen zu rechnen. Das wäre also eine Mehrbelastung der U-Bahn um 1000 Personen. „Was denken Sie, Herr Blümel – werden die U-Bahnen dadurch entlastet? Wenn Sie sich nützlich machen wollen, sorgen Sie dafür, dass Finanzminister Schelling endlich das Geld für die U5 freigibt“, so Kubik.

Grundsätzlich sei eine Anbindung an das Wiener Umland jedoch möglich. „Wir stehen hier nicht auf der Bremse. Das geht aber nur im Einvernehmen mit dem Land Niederösterreich und natürlich einer finanziellen Beteiligung. Wenn Ihnen das ein Anliegen ist, reden Sie doch mit Ihren Parteikollegen aus Niederösterreich“, schließt Kubik.

Hard facts zu den Wiener Öffis =

*Wien hat mit 700.000 JahreskartenbesitzerInnen so viele wie nie zuvor.
*Um die steigenden Fahrgastzahlen zu bewältigen, schafft Wien neue, größere Busse an.
*Die neuen Flexity-Straßenbahnen bieten durch großzügige Mehrzweckbereiche mehr Raum für Kinderwägen und Rollstuhlfahrer und Platz für 211 Fahrgäste.
*Die Intervalle der U6, des 43-ers sowie des 38A werden verdichtet. ( Die U6 fährt zu *Stoßzeiten alle 2,5 Minuten ).
*WienMobil-Karte bietet die Möglichkeit, mehrere Verkehrsangebote zu kombinieren.

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