BZÖ-Schwingenschrot: USA muss bei Flüchtlingsfrage in die Pflicht genommen werden!

USA-Präsidentschaftskandidaten sind schnell mit dem Zeigefinger, doch langsam in der Verantwortung

Wien (OTS) - „Anstatt sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuzuschieben, sollten die EU-Staaten endlich den Hauptverantwortlichen für das Völkerwanderungsdrama in die Pflicht nehmen“, sagte heute BZÖ-Wien Obmann Dietmar Schwingenschrot. Die Eskalationen am Balkan würden nämlich bald die österreichische Grenze erreichen, wobei man wieder erwartungsvoll auf die Reaktionen unserer amerikanischen Freunde gespannt sein darf. “Anstatt den Häuptlingen Rückendeckung zu geben, hat Amerika in den letzten Jahrzehnten Könige gestürzt und Flächenbrände im Nahen Osten entfacht“, führte Schwingenschrot, der den Arabischen Frühling eher kritisch betrachtet, aus.

So wäre nun der ideale Zeitpunkt, vernünftig und verantwortungsvoll zu handeln: “Wo bleibt die Flüchtlingsfrage im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf? Was ist mit der Solidaritätsbekundung von Clinton, Sanders, Trump und Cruz?“, fragt Schwingenschrot, der auch gleichzeitig ein Lösungsmodell vorstellt: “Da der Zulauf und das Interesse an der Besetzung Europas durch fremde Völker langsam ein kritisches Ausmaß annimmt, muss man eine Kanalisierung der Zuwanderungsströme andenken“, so Schwingenschrot. Während Merkel gegenüber Österreichs Regierungsverantwortlichen - die ihre Bevölkerung ohnehin bereits großen Risiken und Belastungen aussetzt -in Bezug auf Kritik eher wenig Berührungsängste zeigt, wirft sie sich vor Amerikas Verantwortlichen in den Staub. Da das Problem jedoch von Amerika produziert wurde, aber letztendlich in Europa gelöst werden soll, beruft sich Schwingenschrot auf eine globale Lösung.

Sein Modell sieht vor, Migrationsinteressierte sicher und direkt an der Grenze abzufangen, diese in Transporter zu geleiten, um sie anschließend in Fregatten über den großen Teich zu transportieren. „Durch diese Methode und deren Finanzierung kann Amerika nun endlich selbst Verantwortung zeigen und darf in der Völkerwanderungsfrage auch selbst eine Meinung einnehmen“, schließt Schwingenschrot.

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