Zwazl: Mega-Maut wäre Vollbremsung für notwendiges Wachstum

Striktes WKNÖ-„Nein“ zu Lkw-Mautplänen auf Gemeinde- und Landesstraßen

3100 St. Pölten (OTS) - Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) lehnt eine landesweite Lkw-Maut, also eine Bemautung auch auf Landes-und Gemeindestraßen, strikt ab.
„Eine solche Maut trifft die gesamte Wirtschaft und Konsumentinnen und Konsumenten gleichermaßen“, so WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. „Sie wäre eine Vollbremsung für dringend nötiges Wachstum, ein Schleuderkurs für unsere gesamte Volkswirtschaft. Es gilt in jeder Hinsicht: Eine Mega-Maut ist mega-out!“

Die Argumente für das strikte „Nein“ der WKNÖ zu entsprechenden Überlegungen in manchen Bundesländern sind vielfältig:

• Regionen würden ausgedünnt, die wichtige Regionalwirtschaft als Herzstück für lebendige Regionen wäre besonders betroffen – gerade in einem weiten Land wie Niederösterreich.

• Produkte für Konsumentinnen und Konsumenten würden durch die höheren Transportkosten teurer – gemäß einer Studie der WU Wien macht die zusätzliche Belastung rund 77 Euro im Jahr aus.

• Die ohnedies bereits massiv unter Druck stehende heimische Transportwirtschaft würde gegenüber ihrer internationalen Konkurrenz noch weiter benachteiligt.

• Die Systemkosten für eine solche flächendeckende Maut sind extrem hoch, das Verhältnis zwischen Systemkosten und möglichen Einnahmen ist extrem schlecht.

Erfreut ist die WKNÖ-Präsidentin, dass sich auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll ihr gegenüber bereits als Gegner der Lkw-Maut deklariert hat.
„Eine solche Mega-Maut ist einfach grundfalsch, sie wäre ein klassischer Schuss ins eigene Knie, schadet der Wirtschaft und der Bevölkerung, hätte negative Auswirkungen bis hin zu den Schülerbeförderungen. Und die Vorteile der Steuerreform wären zu einem kräftigen Teil gleich wieder weg“, so Zwazl.

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