Verstärkter Einsatz von Gas würde aktuelles österreichisches Luftschadstoffproblem lösen

Wien (OTS) - Nach dem Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen Österreich, fordert der Fachverband der Gas- und Wärmeversorger Maßnahmen bei der Emission von Luftschadstoffen. Mehr saubere Erdgasautos und hocheffiziente Gasbrennwertheizungen sollen helfen, die Luftqualität zu verbessern.

Ende Februar leitete die Europäische Union ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich ein. Grund: Mehrere Bundesländer haben wegen zu hoher Schadstoffwerte in der Luft gegen die Luftqualitätsrichtlinie der Europäischen Union verstoßen. Bei einer Verurteilung drohen hohe Geldstrafen.

Um die Emissionen von Luftschadstoffen zu senken, plädiert der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmen (FGW) für einen „verstärkten Einsatz von sauberem Erdgas“, sagt Mag. Michael Mock, FGW-Geschäftsführer: „Um die Umwelt, die Qualität unserer Luft und letztendlich auch unsere Gesundheit zu verbessern, muss das Augenmerk der Politik verstärkt auf alle Luftschadstoffe gerichtet werden. Gerade in Hinblick auf die bevorstehende Erarbeitung einer österreichischen Klima- und Energiestrategie ist demnach der Fokus nicht nur auf Kohlendioxid (CO2) zu richten, da eine solche Betrachtung viel zu kurz gegriffen würde.“

Die Forderung des Fachverbands entspricht auch den von der EU im Dezember 2015 festgelegten Reduktionszielen für Luftschadstoffe: Bis 2030 sollen Stickoxide um 71 Prozent verringert werden, Feinstaub um 46 Prozent, Schwefeldioxide um 41 Prozent und flüchtige organische Substanzen um 36 Prozent.

Lösungsansatz: Sauberes Erdgas

Die EU-Kommission erwartet sich laut Tiroler Tageszeitung von Österreich nun einen konkreten Zeitplan für eine substanzielle Reduktion der Schadstoffe und fordert weitreichende Schritte wie das Ende der günstigen Besteuerung von Dieselkraftstoff. Im Vergleich zu Mineralölprodukten, vor allem Diesel, emittiert das saubere Gas um ein Fünftel weniger Kohlendioxid. Außerdem stößt es weder Feinstaub und kaum gefährliche Stickoxide aus. Hohe Mengen dieser gefährlichen Schadstoffe schädigen die Atemwege und können vor allem an verkehrsnahen Standorten zu Gesundheitsbeeinträchtigungen führen. Eine der Ursachen für die Grenzüberschreitungen in punkto Schadstoffen ist die noch große Beliebtheit von Dieselfahrzeugen in Österreich. Die technisch ausgereifte und umweltfreundlichere Alternative ist Erdgas, denn wo wenige Schadstoffe enthalten sind, können auch keine entstehen. Mit Erdgas betriebene Fahrzeuge stehen für saubere Mobilität.

Umweltfreundliches Heizen mit Gas

Neben sauberen Erdgasfahrzeugen können auch die beliebten Gasbrennwert-heizungen helfen, die Luftqualität zu verbessern. „Gut gewartete Gasgeräte arbeiten hocheffizient und sind damit äußerst emissionsarm“, sagt Mock: „Vor allem die neuen Gasthermen wie Brennwert-Kombithermen heizen sauber und leisten einen wertvollen Beitrag zur Verringerung von Klimagasen, Feinstaub und anderen Luftschadstoffen.“

Gasbrennwertheizungen haben noch weitere Vorteile: Sie sind günstig in der Anschaffung, benötigen wenig Platz und sind komfortabel sowie versorgungssicher. Deshalb zählen sie zu den meistverkauften Heizsystemen in Österreich.

Über Erdgas:

Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend als Ersatz für Benzin oder Diesel, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW)
Mag. Michael Mock, Geschäftsführer
Mail: mock@gaswaerme.at
Tel: +43/1/513 15 88/13
Web: www.gaswaerme.at

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