BZÖ-Korak: Objektivierung unter Kärntens Landeshauptmann Kaiser wird zur Farce

Besetzung im Landespressedienst war abgekartetes Spiel - Grüne müssen Stellung nehmen

Klagenfurt (OTS) - Bezugnehmend auf ein heute veröffentlichtes Interview mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser in der Kleinen Zeitung zeigt sich für das BZÖ LAbg. Willi Korak empört: „Wenn Kaiser jetzt sagt, dass er in zwei, drei Fällen bewusst Leute seines Vertrauens eingesetzt hat, obwohl er seit Amtsantritt ständig von einem neuen Stil und Transparenz faselt, war deren Objektivierung eine einzige Farce. Es ist ungeheuerlich, wie hier Macht missbraucht wird“. Konkret übt Korak Kritik an einer Besetzung im Landespressedienst. „Es kann und darf nicht sein, dass Kaiser wichtige Schalthebel des Landes, wie beispielsweise die Leitung des Landespressedienstes, nach Belieben besetzt. Die Grünen müssen zum Fall Kurath umgehend Stellung beziehen. Jene Grünen, die in der Vergangenheit immer solche Postenschacherei scharf verurteilt haben“.

Korak verlangt auch eine sofortige Neubesetzung des Postens: „Die Objektivierung muss ernsthaft abgewickelt werden. Mit zugeschnittenen Ausschreibungen für SPÖ-Günstlinge muss Schluss sein“.

In diesem Zusammenhang erinnert der BZÖ-Pressedienst an eine Aussendung des Landes Kärnten vom 13. Jänner 2014, die den heutigen Aussagen Kaisers diametral gegenüberstehen:

LH-Kaiser: "Es ist mir besonders wichtig, dass der Landespressedienst nach genauen Richtlinien vorgeht und so als objektive Kommunikationsplattform des Landes fungieren kann“.

Landesamtsdirektor Platzer: "Kurath ist aus dem Auswahlverfahren, dem sich eine große Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern gestellt hat, als Bestgereihter hervorgegangen und wird die Unterabteilung des Kompetenzzentrums Landesamtsdirektion fachkundig führen“.

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