Schmid zu Kickl: Ahnungsloser Lord Voldemort verbreitet wieder Furcht und Schrecken

SPÖ steht für solidarisches Pensionssystem – Schwedisches Modell würde zu drastischen Pensionskürzungen führen

Wien (OTS/SK) - Die heute von FPÖ-General Kickl geäußerten hanebüchenen Vorwürfe in Sachen Pensionen offenbaren einmal mehr die absolute Ahnungslosigkeit der FPÖ. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid: „Dass ausgerechnet die SPÖ den Ärmsten etwas von ihren Pensionen streichen wolle, kann ja nicht mal ein Kickl glauben. Ich fordere ihn auf, nicht mehr den Lord Voldemort der österreichischen Innenpolitik zu spielen und endlich mit der Angstmache der Bevölkerung aufzuhören. Es muss endlich Schluss sein mit der Panikmache“, fordert Schmid am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das schwedische Pensionsmodell samt seiner gescheiterten Pensionsautomatik wird von der SPÖ abgelehnt. „Seine Kritik kann Kickl also an die NEOS und die ÖVP richten, die im schwedischen Pensionssystem ihr großes Vorbild gefunden haben“, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. ****

Schweden musste dank Pensionsautomatik, also dem automatischen Anpassen des Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung, übrigens Milliarden ins System zuschießen, um die Pensionen annähernd halten zu können, erinnert Schmid. Dass die SPÖ keine Anhängerin dieses Modells ist, sei kein Geheimnis. „Eine Umstellung des österreichischen Pensionssystems auf das schwedische würde zu erheblichen Pensionskürzungen von ca. 35 Prozent führen“, gibt Schmid zu bedenken. „Wir bleiben bei unserem solidarischen Pensionssystem, das fair und transparent ist und seit Jahrzehnten erfolgreich Altersarmut verhindert“, betont der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. (Schluss) bj/up

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