FPÖ-Mareda: Handfester Skandal rund um das Floridsdorfer Bezirksmuseum

Postenschacher auf höchster Ebene

Wien (OTS) - Die Bestellung eines neuen Leiters für das Floridsdorfer Bezirksmuseum obliegt einzig der ARGE Wien, in deren Statuten klar festgeschrieben steht, dass nur Mitarbeiter des Museums für einen derartigen Posten vorgesehen sind, erinnert FPÖ-BvStv. Karl Mareda an die übliche Vergabepraxis bei einem derartigen Posten. Anderer Ansicht dürfte SPÖ-Bezirksvorsteher Papai sein, der krampfhaft versucht, SPÖ-Bezirksrat Ferdinand Lesmeister als neuen Leiter einzusetzen. Mit Statuten und ähnlichem Zeugs hält sich Papai nicht unnötig auf, so Mareda: „Die personelle Entscheidung über den Nachfolger des langjährigen und erst kürzlich verstorbenen Museumsleiters des Floridsdorfer Bezirksmuseums diktieren zu wollen, sagt viel über das Demokratieverständnis der Bezirks-Roten aus.“

Seit Jahren versuchen die Sozialisten in Floridsdorf schon, das Museum zu verpolitisieren, offenbar um auf dessen Geld zugreifen zu können. Sogar SPÖ-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny soll nun seinen Einfluss geltend machen, um den Forderungen der Floridsdorfer Genossen Nachdruck zu verleihen. „Wie man hört, soll Papai bei Nichterfüllung seiner Forderungen die Streichung aller Förderungen für die ARGE Wien durch die Rathaus-SPÖ angekündigt haben“, ärgert sich Mareda über diese perfide Form der Einflussnahme. „Sollte sich dieses Vorgehen auch nur annähernd bestätigen, dann werden wir uns nicht scheuen, die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Der Verdacht des Amtsmissbrauchs steht auf jeden Fall im Raum." (Schluss)

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