„Schirm-Gedichte“: Lyrik im ORF TELETEXT und in Ö1

Wien (OTS) - Der ORF TELETEXT und Ö1 starten heute, am Montag, dem 29. Februar 2016, die Aktion „Schirm-Gedichte“, die österreichischen Lyrikern in beiden Medien ein neues Forum für ihre Arbeiten bietet:
Der ORF TELETEXT stellt an jedem Montag ab Seite 480 ein „Schirm-Gedicht“ eines österreichischen Lyrikers oder einer österreichischen Lyrikerin vor. Beginnend mit dem 5. März bringt Ö1 dann an jedem Samstagmorgen um 8 vor 8 ebenfalls das jeweilige „Schirm-Gedicht“ der Woche.

Die Gedichte werden speziell für die Medien ORF TELETEXT und Ö1 geschrieben. So müssen sie beispielsweise mit 500 Anschlägen ihr Auslangen finden, um auf eine Teletextseite zu passen. Autoren wie Michael Köhlmeier, Michael Donhauser, Maja Haderlap, Peter Henisch, Sophie Reyer, Jani Oswald oder Sonja Harter nehmen an der Aktion „Schirm-Gedichte“ teil und ermöglichen den Leserinnen, Lesern, Hörerinnen und Hörern einen spannenden und aktuellen Blick auf das lyrische Schaffen in Österreich.

„Gedichte, so verstörend sie auch manchmal sein mögen, sind ein geistiges Grundnahrungsmittel und damit unabdingbarer Bestandteil des Angebots von Ö1. Darüber hinaus zeigt dieses gemeinsame Projekt zwischen ORF TELETEXT und Ö1, wie medienübergreifende Zusammenarbeit in Hinkunft funktionieren könnte.“, so Dr. Peter Klein, interimistischer Ö1-Programmchef.

Julia Gessl, Leiterin des ORF TELETEXT Service: „Der ORF TELETEXT berichtet nicht nur über das aktuelle Kunst- und Kulturgeschehen, sondern präsentiert sich mit den neuen ‚Schirm-Gedichten‘ ebenso wie bei den Teletext Art Festivals ITAF selbst als kulturelle Plattform.“

Die Gedichte werden sowohl im ORF TELETEXT als auch auf oe1.ORF.at gesammelt und sind auch im ORF III-Teletext abrufbar. Nach Ablauf eines Jahres gibt es für das Publikum die Möglichkeit, per Klick, E-Mail oder Postkarte das beste „Schirm-Gedicht“ zu wählen, das schließlich im Frühjahr 2017 entsprechend gewürdigt wird.

Während die Paarung Gedicht und Radio im ORF eine gut eingelebte ist, wie das Hörerinnen- und Hörerecho auf Ö1-Lyriksendungen wie „Du holde Kunst“ oder „Nachtbilder –Poesie und Musik“ zeigt, sind Gedichte im ORF TELETEXT bis jetzt noch kein vertrautes Bild. Dabei haben die Lyrik und der Teletext durchaus Eigenschaften, die sie zu einem Paarlauf befähigen. Beide sind komprimiert und schriftbezogen, beide können aber durchaus auch Bilder und Farben in ihre Ausdrucksmittel miteinbeziehen. Was liegt also näher, als der Lyrik und dem Teletext einmal ein gegenseitiges Kennenlernen vorzuschlagen, natürlich mit dem Radio als drittem Lyrikmedium im Bunde.

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