Schmuckenschlager: TTIP darf europäische Standards im Weinbau nicht gefährden

Versammlung der Weinbauregionen beschließt Resolution zum Freihandelsabkommen

Wien (OTS) - "Die anspruchsvollen europäischen Normen im Weinsektor dürfen dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA nicht als technische Handelshemmnisse geopfert werden. Wir fordern den Schutz der Herkunft und die Anerkennung unserer Standards", stellt der Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes, Johannes Schmuckenschlager fest.

Die zwölfte Verhandlungsrunde der TTIP-Gespräche zwischen der Europäischen Union und den USA endete am Freitag vergangener Woche. Die Versammlung der Weinbauregionen Europas (AREV) fordert diesbezüglich in einer Resolution die EU- Kommission und ihre Verhandlungsführer auf, ein Zeichen zu setzen. Verlangt wird unter anderem der Schutz der europäischen geographischen Angaben, die Einhaltung der von der Internationalen Organisation Rebe und Wein (OIV) anerkannten önologischen Verfahren und die Anerkennung der in der EU hergestellten "Bioweine" in den USA.

"Die Unsicherheit zum Thema TTIP ist nicht nur in der Bevölkerung weit verbreitet. Mit der beschlossenen Resolution der AREV zeigt sich auch die große Skepsis innerhalb der politischen und berufsständischen Vertreter der Weinbauregionen Europas", betont Schmuckenschlager. (Schluss)

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