Aidshilfe - BZÖ-Trodt-Limpl: Sparpläne sind gesundheitspolitischer Fehler

Nach massiver Kürzung im Vorjahr muss Kärntner Aidshilfe nun überhaupt um ganze Förderung bangen

Klagenfurt (OTS) - Als schweren gesundheitspolitschen Fehler wertet BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl die nach wie vor offene Zusage für die Aidshilfe in Kärnten seitens der Gesundheitsministerin. Sie übt scharfe Kritik: „Bereits letztes Jahr musste eine Kürzung in diesem wichtigen Bereich hingenommen werden, das Land sprang zum Glück ein und konnte die Lücke füllen. Bis heute weiß der Leiter der Aidshilfe Kärnten nicht, ob er für heuer Mittel des Bundes beanspruchen kann. Diese Situation ist inakzeptabel“. Mit der Hilfe, gerade für HIV-infizierte Menschen, dürfe nicht gespielt werden. “Mit einer Kürzung kommt auch die unerlässliche Informations-und Präventionsarbeit zu kurz. Diese ist aber von besonderer Bedeutung um weitere Infizierungen vermeiden zu können. Nur mit einer Zusage ist Planbarkeit gegeben“.
Trodt-Limpl verlangt eine sofortige Zusicherung der Ministerin: „Ohne Bestätigung ist keine Betreuung von rund 200 Personen mehr möglich. Und die Zukunft einer Einrichtung, die seit 20 Jahren besteht, steht auf dem Spiel. Wenn es um Flüchtlinge geht, werden alle finanziellen Schleusen geöffnet, bei der eigenen Bevölkerung soll aber auf Kosten der Gesundheit eisern gespart werden“. Sollten trotz eindringlichem Appell keine Gelder fließen, müsse das Land erneut einspringen, fordert Trodt-Limpl.

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