Wirtschaftsbund-Generalversammlung II: Wirtschaftsbund drängt auf mehr unternehmerische Freiheit in Österreich

Leitantrag einstimmig angenommen

Wien (OTS) - „Österreich versinkt in Bürokratie, Auflagen und Vorschriften. Freies Wirtschaften wird immer schwieriger. Da muss eine Trendwende her. Der Wirtschaftsbund fordert mehr Freiheit für die Wirtschaft“, so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner. Mehr unternehmerische Freiheit steht im Mittelpunkt des Leitantrages, der im Rahmen der 19. Ordentlichen Generalversammlung des Österreichischen Wirtschaftsbundes eingebracht und einstimmig angenommen wurde. An erster Stelle steht dabei ein Belastungsstopp für die Betriebe. „Wenn wir unsere Unternehmer durch Bürokratie ersticken, dann gefährden wir damit unser Wachstum, unseren Wohlstand und unzählige Arbeitsplätze“, betont Haubner.

Das Wirtschaftsbund-Programm für den Aufschwung beinhaltet unter anderem eine Senkung der Abgaben, eine Art Dienstleistungsscheck für den Tourismus, Gewerbe und Handeln, bessere Rahmenbedingungen für Neugründer sowie erweiterte Finanzierungsmöglichkeiten für Jungunternehmer und den Mittelstand und die Schaffung eines Investitionsfreibetrages. „Außerdem müssen wir weg von der Strafkultur hin zum Prinzip 'Beraten statt Bestrafen'. Es kann nicht sein, dass Unternehmer auf Grund eines kleinen Fehlers um ihre Existenz fürchten müssen“, unterstreicht Haubner. Ebenfalls gefordert werden mehr Bemühungen im Bereich Digitalisierung und Infrastruktur. „Wir müssen unseren Standort fit für die Zukunft machen“, so Haubner.

Weitere Anträge die im Zuge der Generalversammlung eingebracht wurden fordern die Einführung eines Beteiligungsfreibetrages, die Fortführung des erfolgreichen Handwerkerbonus, flexiblere Arbeitszeitmodelle, ein klares „Nein“ zur flächendeckenden Maut, sowie faire und gleiche Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der Gesetzgebung im Gastronomiebereich.

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