ARBÖ: Ausflugsverkehr und Grenzkontrollen = stundenlange Verzögerungen und kilometerlange Staus

Wien (OTS) - Der Ausflugsverkehr in die Skigebiete und die Kontrollen an den deutsch-österreichischen Grenzen haben am heutigen Samstag erneut zu kilometerlangen Staus und stundenlangen Verzögerungen geführt. Betroffen waren laut ARBÖ vor allem die drei westlichsten Bundesländer – Salzburg, Tirol und Vorarlberg.

Die Grenzkontrollen auf deutscher Seite verlangten von den Autofahrern vor allem in den Morgenstunden an den Autobahngrenzen Kufstein und Walserberg einiges an Geduld. Auf der Inntalautobahn  (A12) war vor der Grenze Kufstein/Kiefersfelden bis zu 80 Minuten Geduld gefragt. Der Stau reichte zeitweise rund 16 Kilometer bis zur Ausfahrt Wörgl/Ost zurück.  Am Grenzübergang Walserberg bei Salzburg auf der Westautobahn (A1)  wurden  bis zu 70 Minuten Wartezeit in Richtung Deutschland gemeldet.  „Inzwischen hat sich die Situation an den Grenzen glücklicherweise etwas entspannt. Vor der Grenze Kiefersfelden betrug die Wartezeit gegen 11:30 Uhr rund 30 Minuten. An der Grenze Walserberg betrug die Verzögerung um die 5 bis 10 Minuten. An der Grenze Suben auf der Innkreisautobahn (A8)  in Oberösterreich heißt es rund 20 Minuten Warten in Richtung BRD“, weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Die Staus auf der Inntalautobahn vor der Grenze Kiefersfelden hatten natürlich auch ihre Auswirkungen auf die Landesstraßen im Raum Kufstein.  Auf der Tiroler Straße (B171) und der Eiberg Bundesstraße (B173) kamen Autofahrer zwischen der Grenze  und Stockau auf rund 14 Kilometern zum Teil nur im Schneckentempo voran. Auch auf der Walchsee Straße (B172) und der Wildbichler Strasse (B175) sorgte Verkehrsüberlastung auf rund 12 Kilometern beziehungsweise  16 Kilometern  für zähen Verkehr in Richtung Deutschland.

Der Ausflugsverkehr in die Skigebiete sorgte vor allem auf den „klassischen Staustrecken an Reisesamstagen“ für erhebliche Verzögerungen.  Seit den Morgenstunden wurden auf der Fernpaßstrecke (B179) die Fahrzeuge sowohl durch den Grenztunnel Vils/Füssen als auch durch den Lermoosertunnel nur mehr blockweise in Richtung Nassereith geschleust  Die Folge waren kilometerlange Staus.  In weitere Folge kamen Autofahrer auf der B179 in Richtung Süden zwischen Vils und Heiterwang auf rund 20 Kilometer zum Teil nur sehr langsam weiter. Ebenfalls zu Blockabfertigung seit  dem frühen Vormittag  kam es auf der Zillertal Strasse (B16) vor dem Brettfalltunnel zwischen Straß und Schlitters. Kolonnenverkehr mit Verkehrsstillstand wurden dem ARBÖ auch auf der Silvretta Strasse (B188) in Richtung Galtür zwischen Pians und Galtür gemeldet.

In Vorarlberg standen Bludenz und das Arlberggebiet im Mittelpunkt der Stauberichterstattung.  Bereits seit 7.30 Uhr kam es auf der Reintalautobahn (A14) vor der Ausfahrt Bludenz/Montafon zu Stau. Gegen 12 Uhr betrug die Staulänge in Richtung Arlberg rund 7 Kilometer. Der  Zeitverlust betrug bis zu 45 Minuten. „Auf der Arlbergschnellstraße (S16) wurde der Verkehr vor dem Dalaasertunnel und dem Langener Tunnel  nur blockweise in Richtung Bludenz geschleust. Die Folge waren rund 6 Kilometer Stau. Zwischen Pettneu und dem Arlbergtunnel ging es auf rund 4 Kilometern nur sehr langsam voran“, so Thomas Haider abschließend.

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