Dunkle FPÖ Wolken über Österreichs bedeutendste Messe für erneuerbare Energien in Wels. Mittlerweile steht die FPÖ allein im Regen.

Wirtschaftspolitische Allianz gegen FPÖ Landesrat in OÖ – alle warten auf ein Machtwort von LH Pühringer.

Wels (OTS) - Oberösterreich: vor den letzten Landtagswahlen eine internationale Musterregion hinsichtlich Erreichung der Klimaziele -nach den Wahlen ein Alleingang der FPÖ, der der starken Öko-Tec Industrie in OÖ eine Schlag ins Gesicht verpasst! SPÖ, die Grünen, Team Stronach aber auch die ÖVP schmieden eine Allianz gegen den Alleingang von Haimbuchner (FPÖ).

Am ersten Tag der Energiesparmesse Wels hat die Sonne noch hell gestrahlt. Der Österreichische Klimafond hat zeitlich exakt abgestimmt ein Teilprogramm zur Förderung der erneuerbaren Energien freigegeben, u.a. den Förderschwerpunkt „Solaranlagen für Private“. „Diese Informationen wurden auf der Messe verteilt und von unseren rund 15 Mitgliedsunternehmen, die aktiv als Aussteller auf der Energiesparmesse in Wels vor Ort sind, auch gleich in ihre Beratungsgespräche eingebaut. Die Stimmung konnte am ersten Tag der Messe nicht besser sein“, so Klaus Mischensky, Geschäftsführer von AUSTRIA SOLAR.

Mischensky ergänzt: „Am frühen Nachmittag, haben wir allerdings die Information erhalten, dass die Direktkförderung in Oberösterreich für z.B. die Solarthermie, Wärmepumpe, Nah- und Fernwärmeanschlüsse usw. mit Ende Juni 2016 völlig überraschend auslaufen soll. Die entsprechende Verordnung befindet sich derzeit in Begutachtung und wurde auch von verantwortlichen Stellen bereits massiv kritisiert“.

Ronald Gattringer, Geschäftsführer des renommierten Solarunternehmens GASOKOL aus Saxen, OÖ hält fest: „Wir haben die komplette Messevorbereitung und unsere Verkaufsargumente auch auf die aktuelle Fördersituation in unserem Heimmarkt Oberösterreich abgestimmt und werden von dem Plan der FPÖ in Oberösterreich, die Solarthermieförderung im Sanierungsbereich auslaufen zu lassen, total überrascht.“ Gattringer fordert, „dass LH Pühringer wieder für stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Heimmarkt von GASOKOL sorgt und Leadership zeigt“.

Mischensky fasst zusammen: „Unsere Mitglieder und auch viele andere aus der Branche der erneuerbaren Energien sind bestürzt und auch erbost. Egal, wie die FPÖ-Politik jetzt argumentiert, es kann nicht sein, dass anlässlich der Energiesparmesse Wels die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen auf den Kopf gestellt werden. Wir sind zuversichtlich, dass die FPÖ aufgrund der Entwicklung der letzten Tage mit dieser wirtschafts- und industriepolitischen Fehlentscheidung allein im Regen stehen bleibt.“

Erfreulich war allerdings der Besuch von Bundesminister Rupprechter am Gruppenstand von AUSTRIA SOLAR und Mischensky bedankt sich bei Minister Rupprechter sehr herzlich, für die Initiative des Österreichischen Klimafonds die erneuerbaren Energien, insbesondere die Solarthermie, wieder zu unterstützen. Mischensky sprach den Minister auch auf die spezifische aktuelle Situation in Oberösterreich an. Mischensky dazu: „Kopf schütteln und allgemeines Unverständnis kann die Situation am besten beschreiben.“

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Klaus Mischensky
Geschäftsführer AUSTRIA SOLAR – Wärme für Generationen
Klaus.mischensky@austriasolar.at
+43/664/240 64 31

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASO0001