ORF III am Wochenende: Erster-Weltkrieg-Themenabend, „Der Name der Rose“ in memoriam Eco, „Die Perlenfischer“ in „Erlebnis Bühne“

Außerdem: „Schweiz – Das Verschwinden der Gletscher“ in „Land der Berge“ und Ballettfilm „Coppélia“

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information setzt am Samstag, dem 27. Februar 2016, den vergangene Woche gestarteten „zeit.geschichte“-Schwerpunkt über den Ersten Weltkrieg fort. Den Anfang des Abends macht die Dokumentation „Kaiser Franz Joseph und der 1. Weltkrieg“ (20.15 Uhr), danach sind die letzten drei Folgen der fünfteiligen Doku-Reihe „Der 1. Weltkrieg“ (ab 21.05 Uhr) zu sehen. Im Vorabend führt „Land der Berge“ (19.15 Uhr) mit der Doku „Das Verschwinden der Gletscher“ in die Schweiz. Am Sonntag, dem 28. Februar, zeigt ORF III in memoriam Umberto Eco die Literaturverfilmung „Der Name der Rose“ (22.15 Uhr). Zuvor sind in „Erlebnis Bühne“ die Ballettverfilmung „Coppélia“ (19.00 Uhr) und die Bizet-Oper „Die Perlenfischer“ (20.15 Uhr) zu sehen.

Samstag, 27. Februar:

„Land der Berge“ zeigt um 19.15 Uhr in „Schweiz – Das Verschwinden der Gletscher“ die massiven Veränderungen in den Schweizer Alpen. Zum Teil rutschen ganze Bergflanken zu Tal, weil der Permafrost, der die Felsen normalerweise auch im Sommer fest zusammenhält, vielerorts schmilzt. Immer häufiger kommt es zu Bergstürzen und Überschwemmungen. Die Menschen müssen sich den Veränderungen der in Bewegung geratenden Berge stellen.

Um 20.15 Uhr startet mit „Kaiser Franz Joseph und der 1. Weltkrieg“ der „zeit.geschichte“-Themenabend. Die Dokumentation beleuchtet die ersten drei Kriegsjahre – von 1914 bis zum Tod des Monarchen im November 1916. Neben „machtpolitischer Flurbereinigung“ ging es bei diesem Krieg auch um die „Rettung des Abendlandes“, um einen Kampf zwischen West und Ost, zwischen Germanentum und Slawentum. Die als zeitlich und geografisch begrenzte Strafaktion gedachte Offensive gegen Serbien sollte sich zum bis zu diesem Zeitpunkt größten Massensterben der Menschheitsgeschichte entwickeln.
Danach schließt „zeit.geschichte“ den in der vergangenen Woche gestarteten Doku-Fünfteiler „Der 1. Weltkrieg“ ab. Mehr als 100 Jahre sind seit Beginn des Ersten Weltkriegs vergangen – Ausmaß und Wahnsinn des Blutbads sind aber immer noch schwer zu begreifen. Die dritte Folge, „Die Schlacht in den Alpen 1“ (21.05 Uhr), beleuchtet den Krieg in den Dolomiten im Gebiet der Drei Zinnen. Ziel war die Eroberung der Gipfel, um den MG-Schützen und der Artillerie die Kontrolle der umliegenden Berge und Täler zu ermöglichen.
„Die Schlacht in den Alpen 2“ (21.55 Uhr) widmet sich der spektakulären Sprengung des 2.462 Meter hohen Col di Lana, auch „Blutberg“ genannt. Italienische Gebirgsjäger untertunnelten den Berg, weil sein massiv befestigtes Gipfelplateau von den Österreichern gehalten wurde. Von einer uneinnehmbaren Warte aus kontrollierten sie die umliegenden Berge und Täler.
„Der Kampf um Vauquois“ (22.45 Uhr), der fünfte und letzte Teil der Doku-Reihe „Der 1. Weltkrieg“, behandelt den Krieg unter Tage um das seit Spätsommer 1914 von den Deutschen besetzte Vauquois. In dem rund 40 Kilometer von Verdun entfernten Dorf verursachten die kriegführenden Parteien 539 Sprengungen. Vauquois war danach vom Erdboden verschwunden, die Landschaft ringsum eine einzige Ödnis mit Hunderten Explosionskratern.

Sonntag, 28. Februar:

Anlässlich des 180. Geburtstages von Komponist Léo Delibes und des 85. Geburtstages von Hauptdarsteller Willy Dirtl ist in „Erlebnis Bühne“ ein selten gezeigtes Kleinod aus dem Bereich des Ballettfilms zu sehen – „Coppélia“ (19.00 Uhr). Neben Willy Dirtl als Dr. Coppélius stehen u. a. Susanne Kirnbauer als Swanilda und Coppélia sowie Karl Musil als Franz vor der Kamera.
Im Hauptabend präsentiert Barbara Rett Georges Bizets Oper „Die Perlenfischer“ (20.15 Uhr). In der Aufzeichnung aus dem Teatro di San Carlo aus dem Jahr 2013 stehen u. a. Patrizia Ciofi (Leila), Dmitry Korchak (Nadir), Dario Solari (Zurga) und Roberto Tagliavini (Nourabad) auf der Bühne. Die musikalische Leitung hat Gabriele Ferro inne, Regie führt Fabio Sparvoli.

Danach ändert ORF III in memoriam des am 19. Februar verstorbenen Schriftstellers Umberto Eco sein Programm und zeigt die deutsch-französisch-italienische Verfilmung des Weltbestsellers „Der Name der Rose“ (22.15 Uhr) aus dem Jahr 1986. Im November 1327 besucht der Franziskaner William von Baskerville (Sean Connery) mit dem Novizen Adson von Melk (Christian Slater) eine Benediktinerabtei in Norditalien. Dort fallen Mönche einer geheimnisvollen Mordserie zum Opfer. William versucht in einem Wettlauf mit den Tätern die Morde aufzuklären. Nicht einmal ein Anschlag auf sein eigenes Leben kann ihn bei der unermüdlichen Suche aufhalten. Regie führte Jean-Jacques Annaud, in weiteren Rollen sind u. a. Helmut Qualtinger, Elya Baskin, Fred Murray Abraham, Michael Lonsdale und Ron Perlman zu sehen.

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