NEOS: Kalte Progression besser gestern als heute abschaffen

Rainer Hable: „Die Regierung lässt sich bei der Abschaffung der kalten Progression weiterhin zu viel Zeit“

Wien (OTS) - Die „größte Steuerreform aller Zeiten“ ist mittlerweile seit zwei Monaten in Kraft und die Regierung diskutiert erst jetzt über ein Konzept zur Abschaffung der kalten Progression. „SPÖ und ÖVP beweisen erneut, dass sie es nicht besonders eilig haben, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu entlasten. Die Steuerreform wird schon bald wieder verpuffen und die kalte Progression frisst weiterhin die Lohnsteigerungen auf. Es gab bereits genügend Möglichkeiten dem ein Ende zu bereiten und NEOS hat auch mehrfach darauf hingewiesen. Doch die Regierung lässt sich weiterhin Zeit -frühestens 2017 solle nun eine Reform kommen“, kritisiert NEOS-Finanzsprecher Rainer Hable.

Dieses Herumtrödeln erscheint im Lichte der unzähligen ausstehenden Reformen noch unverständlicher. „Neben einer raschen Abschaffung der kalten Progression, müssten endlich die Lohnnebenkosten spürbar gesenkt werden. Nur so können es sich KMUs wieder leisten, mehr Menschen zu beschäftigen. Darüber hinaus muss die Regierung endlich dafür sorgen, die veraltete Gewerbeordnung auszumisten und die überbordenden Restriktionen, Regulierungen und Vorschriften auszudünnen“, wie der Finanzsprecher erklärt. NEOS hat bereits eine Vielzahl an Anträgen zur Entlastung des Faktors Arbeit und zur Abschaffung der kalten Progression im Nationalrat eingebracht. „Wenn den Regierungsparteien tatsächlich noch etwas an den österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern liegt, dann müssten sie unseren Anträgen eigentlich nur noch zustimmen. Doch dafür fehlt ihnen wohl leider der Mut“, so Hable abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001