- 25.02.2016, 12:35:19
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University Business Forum - Alliances for Innovation
Gemeinsame Initiative der EU-Kommission, des Wirtschaftsministeriums und der WKÖ zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Europa
Utl.: Gemeinsame Initiative der EU-Kommission, des
Wirtschaftsministeriums und der WKÖ zur Stärkung des
Wissenschaftsstandortes Europa =
Wien (OTS) - Vor acht Jahren wurde von der Europäischen Kommission
das University Business Forum initiiert, welches mehrmals jährlich
in einem europäischen Mitgliedsstaat stattfindet - heuer erstmals in
Wien. Kooperationspartner des Forums sind neben der Europäischen
Kommission, das Wirtschaftsministerium und die Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ). Eröffnet wurde das Forum unter dem Titel
„Universities. Businesses. Alliances for Innovation“ heute im Haus
der Wirtschaft in Wien von EU-Kommissar Tibor Navracsics,
Staatssekretär Harald Mahrer und WKÖ-Präsident Christoph Leitl.
„Der europäische Hochschulraum muss grundsätzlich gestärkt werden,
damit Europa im globalen Lehr- und Wissenschaftswettbewerb nicht auf
der Strecke bleibt. Daher müssen Allianzen zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft gebildet werden. Vor allem Kleine und Mittlere Unternehmen
dominieren die europäische Wirtschaft und sind verantwortlich für
Beschäftigung. Daher ist die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und
diesen KMU besonders wichtig. Es freut mich daher besonders, dass
dieses Forum, bei dem es genau um diese Themen geht, heute und morgen
in Wien stattfindet“, betonte WKÖ-Präsident Leitl in seiner
Eröffnungsrede.“
Staatssekretär Mahrer ergänzte, „dass wir in einer Umbruchszeit
leben, wie wir sie als Gesellschaft lange nicht mehr erlebt haben.
Die Umwälzungen durch die Digitalisierung haben massive Auswirkungen
auf alle Lebensbereiche. Davor dürfen wir nicht die Augen
verschließen.“ Die große gesellschafts- und wirtschaftspolitische
Chance des digitalen Wandels liege in der konsequenten Förderung
einer echten Wissensgesellschaft. Dafür brauche es den Mut,
althergebrachte Traditionen in Wissenschaft und Wirtschaft zu
hinterfragen und neue Wege der Kooperation einzuschlagen. Mahrer:
„Europas Hochschulen müssen daher noch enger zusammenrücken, sich auf
exzellente wissenschaftliche Leistungen in Schwerpunkten fokussieren
und ihre Innovationsknotenpunkte mit der Wirtschaft ausbauen. Das ist
keine Frage des Wollens sondern des Überlebens. Denn nur so wird es
auch in Zukunft Innovationen 'Made in Europe' geben, die sich am
Weltmarkt durchsetzen und Jobs in Europa schaffen."
Das University Business Forum bringe die Besten aus Wirtschaft und
Wissenschaft zusammen, meinte EU-Kommissar Navracsics und er lobte
das „österreichische Modell der Dualen Ausbildung als
Vorzeigebeispiel für ganz Europa“. Bezugnehmend auf verstärkte
Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschulen wies Navracsics
darauf hin, dass sich diese an den Erfordernissen des Lebenslangen
Lernens LLL ausrichten sollten. Navracsics: „Das Forum unterstützt
sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen dabei,
Kooperation und entsprechende Ideen umzusetzen.“
Über die Inhalte des Forums, etwa „„Wie können Kooperationen
Innovation vorantreiben?“, „Welche Chancen bieten duale
Studiengänge?“, „Wie kann unternehmerisches Denken bei Studierenden,
Lehrenden und Forschenden verankert werden?“ oder „Wie kann eine
Hochschule unternehmerisch agieren?“ wurde von internationalen und
nationalen Experten diskutiert. Vortragende des Forums waren unter
anderem Jörg Dräger (Vorstandsmitglied der Bertelsmannstiftung),
Alexa Wesner (Botschafterin der Vereinigten Staaten von Amerika in
Österreich), Ute Goetzen (Volkswagen AG / Head of Dual Studies
Group), Harald Kainz (Rector of Graz University of Technology,
President of Technical Universities Austria), Stefano Paleari (Board
Member of European University Association, University of Bergamo).
Insgesamt nehmen über 520 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft am
University Business Forum in Wien teil. (PWK123/BS)
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