Pensionistenverband fordert: Stopp den Mietpreis-Wucher

PVÖ-Konsumentenschutzsprecher Dr. Glatz: Wohnen wird immer teurer – Einheitliches Mietrecht und Maßnahmen gegen Mietpreiswucher müssen kommen!

Wien (OTS) - "Mit 1,2 Prozent ist die Teuerungsrate in Österreich im Jänner leicht angestiegen. Die Kosten für Mieten haben sich mit 2,4 Prozent doppelt so stark erhöht und parallel mit ihnen auch die Maklergebühren! Damit wird Wohnen immer mehr zum Luxus! Hier braucht es endlich ein wirksames Gesetz!“, kritisiert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes den Mietpreis-Wucher in Österreich. Der Pensionistenverband Österreichs fordert daher: Her mit einem einheitlichen, klaren Mietrecht, mit gesetzlichen Grenzen für Mieten und weg mit den Maklerprovisionen für Mieter. ****

Aussetzen der Erhöhung der Mietrichtwerte erspart 300.000 Haushalten 150 Euro

Der Kampf des Pensionistenverbandes für leistbares Wohnen zeigt erste Erfolge. „Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Mietrichtwerte im Jahr 2016 nicht erhöht werden. Damit ersparen sich rund 300.000 MieterInnen in privaten Mietshäusern mit älteren Mietverträgen nach 1.3.1994 und in Wiener Gemeindewohnungen mit Mietverträgen ab 2004 rund 150 Euro im Jahr! Denn die ursprünglich für April geplante Erhöhung der Mietrichtwerte hätte 2,5 Prozent betragen“, so Glatz, der klarstellt: „Eine wichtige Maßnahme, aber es braucht noch mehr!“

Pensionistenverband fordert wirksame Gesetze damit Wohnen dauerhaft leistbarer wird und bleibt

Forderungen des Pensionistenverbandes für leistbares Wohnen:

  • Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im Koalitionsabkommen paktiert
  • Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten
  • Ebenso klare Regeln für die Betriebskosten (durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog)
  • Keine Maklerkosten für MieterInnen – so wie seit 1. Juni 2015 in Deutschland.
  • Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau
  • Die sofortige Umsetzung des Wohnbauprogramms (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Generalsekretär Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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