FP-Fürnkranz: Schwedenplatz darf nicht zum Instrument der Auto-Raus-Politik werden

Bürgerbeteiligung der Bewohner noch ausständig

Wien (OTS) - Der Konsens über einige Aspekte der Gestaltung des Schwedenplatzes könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass die alles bestimmende Frage der Verkehrslösung nach wie vor nicht klar ist, hielt der FPÖ-Obmann im 1. Bezirk, Georg Fürnkranz anlässlich der heutigen Bezirksvertretungssitzung fest.

Nach wie vor beharre Rot-Grün auf einer Reduktion der Zahl der Fahrstreifen, die auf einer so wichtigen Verkehrsroute wie dem Franz-Josefs Kai nicht hingenommen werden könne. Fürnkranz habe daher einen eigenen Antrag eingebracht, alle bestehenden Fahrspuren zu erhalten und einige weitere Vorfragen zu klären, bevor weitere Schritte unternommen werden und sei gespannt, wie sich die übrigen bürgerlichen Parteien angesichts der klaren Expertenkritik, etwa vom ÖAMTC an der rot-grünen Auto-Raus-Platzgestaltung verhalten würden.

Ebenso sei es unabdingbar, spezifisch die Bewohner des Bezirks in die Entscheidungsfindung einzubeziehen, was bislang von der zuständigen Stadträtin Vassilakou offenbar bewusst vermieden wurde: Stets seien alle Stellungnahmen aller Passanten in einen Topf geworfen worden, womit die Interessen der unmittelbar betroffenen unter den Tisch fielen. Daher wurde eine Bürgerversammlung im angrenzenden Gebiet beantragt, um den Bürgern spät aber doch angemessene Mitsprachemöglichkeiten einzuräumen, schließt Fürnkranz. (Schluss) hn

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