Stronach/Lugar: Staat muss Recht auf körperliche Unversehrtheit garantieren

Verkehrte Welt - Nicht der Bürger, sondern Staat muss für Recht und Ordnung sorgen

Wien (OTS) - Wir müssen unsere Bürger schützen, dafür ist der Staat da. Und wenn der Staat dazu nicht mehr in der Lage ist, dann wird es Zeit, dass die Regierung wechselt“, forderte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag. Es sei nicht einzusehen, dass der Bürger aufrüsten müsse, um das zu kompensieren, so Lugar.

„Ich habe keine Lust mich selbst verteidigen zu müssen, obwohl der Staat das machen sollte – aber nicht tut“, erklärte Lugar. Nach 25 Jahren Judo könne er das zwar, aber es sei nicht seine Aufgabe. Selbstverteidigungskurse für Kinder im Turnunterricht seien „prinzipiell nicht schlecht, aber es macht keinen Sinn, aus unseren Kindern kleine Kung-Fu-Pandas zu machen“, so Lugar. Fürs Leben lernen sei wichtig; auch, den Kindern beizubringen, wie sie ihre körperliche Unversehrtheit behalten, dass sei aber im Turnunterricht eher unmöglich.

Selbst Opfer eines Überfalls geworden, erlebte der Team Stronach Klubobmann, welches Vakuum im Staat herrscht. „Ich lebe in einer verkehrten Welt. Der Staat bürdet dem Bürger auf, für viel Geld das eigene Heim zu schützen. Er lagert damit seine Pflicht, für Recht und Ordnung zu sorgen, auf den Bürger aus“, kritisiert Lugar.

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