Mandl: Arbeitszeitverkürzung schadet Unternehmen und Mitarbeitern!

Warnung der Wirtschaft: Populäre Irrtümer sozialistischer Arbeitsmarkttheorien würden die Situation weiter dramatisch verschärfen, betont WK-Präsident Mandl.

Klagenfurt (OTS) - „Es geht um eine dringend notwendige Flexibilisierung der Arbeitszeiten, nicht um ihre Verkürzung“, erklärte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl zu neuerlichen Vorstößen der SPÖ. Die von Landeshauptmann Kaiser zur Ablenkung von den tatsächlichen wirtschaftlichen Problemen des Landes aus der Mottenkiste gescheiterter sozialistischer Wirtschaftstheorien geholte Überlegung der Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich sei der verlässliche Weg zu noch mehr Arbeitslosigkeit und noch größerer Investitionszurückhaltung der Unternehmer. Mandl: „Wenn der Herr Landeshauptmann mir nicht glaubt, soll er seine französischen Gesinnungsgenossen fragen, welche desaströsen Erfahrungen sie mit dem Experiment einer Senkung der Wo-chenarbeitszeit von 39 auf 35 Stunden ab dem Jahr 2000 dort gemacht haben.“

Interessant findet Mandl allerdings, dass sich AK-Präsident Günther Goach quasi zum Ausgleich für die von erhöhten Arbeitskosten betroffenen Unternehmen eine Entlastung bei der Bürokratie vorstellen kann. Mandl: „Goach gibt also zu, dass es Erleichterungsmöglichkeiten bei der irrwitzigen Bürokratie für die heimische Wirtschaft gibt. Dann erwarte ich von ihm, dass er sie umgehend nennt und bei seinen Parteikollegen durchsetzt – dann würden die Betriebe wieder mehr investieren können, Jobs schaffen und die hohe Arbeitslosigkeit würde zurückgehen.“

Die krausen wirtschaftspolitischen Ideen von Kaiser und Goach verwundern Mandl umso mehr, als die SPÖ der Wirtschaft außer weiteren Belastungswellen offenbar nichts zu bieten habe: „Die Verwaltung steht an der Schwelle zum Konkursgericht und droht, durch fehlende Investitionen der öffentlichen Hand und die gesamte europaweite Diskussion den ganzen Wirtschaftsstandort mit sich zu reißen. Und in dieser Situation fällt den Herren nichts weiter ein, als die Unternehmen und damit auch deren Mitarbeiter noch mehr zu gefährden?“

Eine mögliche Einladung in das „Forum Kärnten“ werde die WK allerdings gerne annehmen, um die Expertenrunde von der Jenseitigkeit dieser Idee aus dem Museum der wirtschaftspolitischen Irrtümer zu überzeugen und Alternativen zur Belebung von Investitionen und damit des Arbeitsmarktes vorzuschlagen.(ps)

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