Aktuelle Stunde - Stronach/Dietrich fordert einheitliches und faires Pensionssystem

Prozentuelle Erhöhung nur bis zur ASVG-Höchstgrenze – Privilegien abschaffen!

Wien (OTS) - „Studien belegen, dass dieses System in Zukunft nur schwer zu finanzieren sein wird!“, mahnte Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde und forderte ein einheitliches und faires Pensionssystem für alle und eine Abschaffung der Luxuspensionen. „Mehr als eine Million Österreicher im Alter lebt unter der Armutsgrenze. Ist es da wirklich gerecht, über die ASVG-Grenze hinaus Privilegien, für die vielfach nicht eingezahlt wurde, noch zusätzlich zu vergolden? Nein!“, so Dietrich.

Die Team Stronach Mandatarin verwehrte sich auch dagegen, die Pensionsthematik isoliert zu diskutieren. „Wir können nicht fordern, dass Frauen ab sofort bis 65 arbeiten müssen oder dass das Pensionsalter ab sofort für alle angehoben wird, ohne gleichzeitig an der Schraube der Wirtschaftspolitik zu drehen. Wir können nicht beklagen, dass der Generationenvertrag nicht erfüllt wird, ohne die Rahmenbedingungen für junge Frauen zu verbessern, dass diese sich trauen, mehr Kinder in die Welt zu setzen. Wir brauchen eine Bildungspolitik, dass dieser Staat wieder nach vorne kommt; und wir müssen in Forschung und Entwicklung investieren, um den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken und Jobs zu schaffen“, so Dietrich.

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