Nationalrat – Muchitsch gegen Verunsicherung: Pensionssystem ist sicher

Faktisches Antrittsalter gestiegen – Bundeszuschüsse bis 2060 konstant

Wien (OTS/SK) - „Seit es das staatliche umlagefinanzierte Pensionssystem gibt, wird es von bestimmten Kräften in Frage gestellt. Seit Jahrzehnten wird verunsichert und Angst gemacht“, kritisiert SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch am Mittwoch im Rahmen der Aktuellen Stunde im Nationalrat zum österreichischen Pensionssystem den falschen Alarmismus in dieser Frage. Muchitsch machte deutlich, dass das staatliche Pensionssystem sicher ist, finanziell auf guten Beinen steht und sich gut entwickelt. „Die Maßnahmen der Regierung zeigen deutliche Wirkung: Die Pensionsneuzugänge und die Invaliditätspensionen sind gesunken, die Alterspensionen sind gestiegen. Auch der heutige Bericht des Pensionsmonitoring zeigt, dass wir gut im Plan liegen: Das tatsächliche Antrittsalter ist innerhalb von nur einem Jahr um sechs Monate gestiegen.“ ****

Bereits in den 1980er Jahren habe es Angriffe der Opposition auf die Pensionen gegeben und bereits damals waren die Menschen verunsichert, ob sie überhaupt noch eine Pension bekommen würden, rief Muchitsch in Erinnerung. „Damals wie heute müssen wir immer wieder klarstellen:
Wir haben ein sicheres Pensionssystem“, erklärte der Abgeordnete. Obwohl der Anteil der älteren Personen von über 65 Jahren in den nächsten Jahrzehnten stark ansteigen wird, sind unsere Pensionskosten gemessen an der wirtschaftlichen Leistung bis 2060 konstant. Dies bestätigt der Ageing-Report des Bundesministeriums für Finanzen der Europäischen Kommission. „Wir sind offen, das Pensionssystem weiterzuentwickeln, aber bei Kürzungen der Pensionen sind wir nicht dabei“, stellte Muchitsch klar. (Schluss) bj/ph/mp

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