Vilimsky: Westbalkan-Konferenz muss mächtiges Signal gegen Flüchtlingsstrom bringen

Flüchtlingsstrom auf Balkanroute muss effektiv zum Versiegen gebracht werden

Wien (OTS) - "Das Ergebnis der Westbalkan-Konferenz muss eine Einigung und ein mächtiges Signal zur Einbremsung des Flüchtlingsstroms auf der Balkanroute bringen", kommentiert heute FPÖ-Generalsekretär und FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament Harald Vilimsky die heute stattfindende Konferenz der 18 Innen- und Außenminister aus Österreich, Mazedonien und den anderen Balkan-Ländern in Wien.

Gleichzeitig müsse aber auch sichergestellt werden, dass sich der Flüchtlingsstrom nicht unmittelbar auf eine andere Route verschiebe. "Vor dem Hintergrund, dass Frontex für 2016 mit einer Million Ankünften in Europa rechnet, muss der Versuch, den Ansturm über die Balkanroute zum Versiegen zu bringen, gleichzeitig mit einer rigorosen Sicherung der EU-Außengrenzen einhergehen. Ansonsten verschiebt sich das Problem lediglich und entfernt sich immer weiter von einer Lösung", fordert Vilimsky.

Die von der EU-Kommission angedachte europäische Lösung gemeinsam mit der Türkei sei zudem gescheitert. "Mit der Türkei setzt man auf das völlig falsche Pferd. Die Milliarden, die dort versiegen, wären im eigenen Schutz der EU-Außengrenzen besser investiert", so Vilimsky. Sollte der Strom nicht zum Versiegen gebracht werden, führe an einer gänzlichen Schließung der österreichischen Grenzen kein Weg vorbei.

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