UBM erzielt 2015 neuen Leistungs- und Ergebnisrekord

Erhöhung der Ausschüttung um 35 Cent auf 1,60 Euro geplant

Wien (OTS) - UBM Development AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 zum dritten Mal in Folge neue Rekorde aufstellen. Auf Grundlage vorläufiger Zahlen, stieg die Produktionsleistung um 72,2% von 342,7 Mio. Euro auf rund 590 Mio. Euro. Die Kennzahl umfasst analog zum Geschäftsmodell von UBM nicht nur die Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Hotelbetrieb, sondern auch noch nicht abgerechnete Bauleistungen, Lieferungen oder Leistungen an Dritte. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wuchs sogar um 98,4% von 25,2 Mio. Euro auf rund 50 Mio. Euro. 2015 war auch von einem deutlichen Produktivitätszuwachs gekennzeichnet. Während sich die Produktionsleistung um „nur“ 72,2% verbesserte, stieg das Ergebnis der UBM-Gruppe vor Steuern um 98,4%.

Die enorme Verbesserung resultiert zum Teil aus dem Merger von Entwicklungskapazitäten in Deutschland und Österreich sowie aus einer forcierten Verwertung des Portfolios. Die Gesellschaft konnte letztes Jahr 14 Projekte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 380 Mio. Euro platzieren. Der dadurch abzüglich allfälliger Fremdfinanzierungen lukrierte Net Cash-in liegt bei rund 170 Mio. Euro. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung soll die Dividende von 1,25 Euro auf eine Basisdividende von 1,00 Euro plus eine Sonderdividende von 60 Cent, somit gesamt eine Dividende von 1,60 Euro je Aktie, erhöht werden.

Bemerkenswert war 2015 vor allem die Menge der abgeschlossenen Forward Deals. Immer mehr Investoren fürchten, der Markt könnte ihnen davonlaufen und entschließen sich daher zu einem immer früheren Zeitpunkt die Veranlagung zu sichern. Ein gutes Beispiel für die Stimmung ist das 4. Baufeld des Wiener Quartier Belvedere Central (QBC). Obwohl das 22.000 m² Mietfläche große Bürohaus erst 2018 fertiggestellt sein wird, konnte es schon im Jänner 2016 verkauft werden. So etwas wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen, zeigt aber andererseits auch den exzellenten Ruf, den UBM als verlässlicher Projektentwickler mittlerweile in der internationalen Investmentcommunity genießt.

Da die Immobilienpreise weiter ansteigen, hat sich UBM konsequenter Weise entschlossen, vom geplanten Länder- und Asset-Klassen übergreifenden Paketverkauf Abstand zu nehmen. Obwohl der administrative Aufwand einer Paketlösung geringer ist, kann en detail ein deutlich besserer Preis als en gros erzielt werden. Die ausgewählten 18 Immobilien sollen daher nun einzeln verkauft werden. Die Strategie bis Ende 2016 das Portfolio zugunsten von Developments deutlich zu verkleinern, bleibt damit voll aufrecht.

UBM profitiert vom Hotelboom

Besonders gut läuft es für die lange vom Markt vernachlässigte Asset-Klasse Hotel. So ist 2015 das Transaktionsvolumen im weltweiten Hotelmarkt um beinahe die Hälfte auf 85 Mrd. USD gestiegen. Rund 29 Mrd. USD davon entfielen auf Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Ein Trend, der sich im Entwicklungsgeschäft von UBM sehr positiv bemerkbar macht. Die Gesellschaft wird sich daher in Zukunft noch stärker als bisher auf die Asset-Klasse Hotel fokussieren.

Schon jetzt zählt UBM mit einer Entwicklungsleistung von 43 Hotels mit knapp 9.000 Zimmern in den letzten 20 Jahren zu den Top-Hotelentwicklern in Europa. Zurzeit umfasst die Projektpipeline 12 weitere Hotels in Amsterdam, Berlin, Danzig, Frankfurt, Hamburg (2), Mainz, München (2), Warschau und Wien (2) mit einem kumulierten Investitionsvolumen von rund 380 Mio. Euro.

Darüber hinaus ist UBM Eigentümer, Miteigentümer oder Betreiber von 17 Hotels mit rund 3.800 Zimmern. Auch das operative Hotelgeschäft hat sich letztes Jahr weiter verbessert. Der konsolidierte Umsatz der Hotelbeteiligungen ist nach vorläufigen Zahlen 2015 um mehr als 15 % von 78 Mio. Euro auf 90 Mio. Euro gestiegen.

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