Gudenus: FPÖ-Wien wird Stadtrechnungshof in Causa Semmelweis-Areal einschalten

Keine Antworten auf die Dringliche Anfrage der FPÖ

Wien (OTS) - Die Beantwortung der Dringlichen Anfrage zum Teilverkauf des Semmelweis-Areals durch SPÖ-Bürgermeister Häupl war mehr als dürftig, kommentierte der FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus in der heutigen Gemeinderatssitzung. Besonders ärgerlich an der Causa ist, dass hier Besitz der Wienerinnen und Wiener von der SPÖ zu einem Ramschpreis verscherbelt wurde – ungeachtet der Tatsache, dass hier wertvoller Baugrund, den man für den sozialen Wohnbau hätte nutzen müssen, an private Investoren vergeben wurde. Gudenus macht deutlich, dass die Genossen damit ihrer sozialen Verantwortung den Wienerinnen und Wienern gegenüber nicht gerecht geworden sind.

Wenn Bürgermeister Häupl immer noch der Meinung ist, die Luxus-Musikschule, die in zwei der verkauften drei Pavillons eingezogen ist, sei ein Erfolgsprojekt, so ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens“, sagt Gudenus und fragt, ob es sich hier nicht vielleicht sogar um Vorspiegelung falscher Tatsachen handeln könnte. Schließlich wäre ein Prestigeprojekt ein guter Grund für den viel zu billigen Verkauf. „Blöd nur, dass die Vorzeigeschule mit ursprünglich ambitionierten Ideen nie zu einer solchen geworden ist.“

Fakt ist: Die Bürger wurden wie schon beim Media Quarter Marx und der ungeprüften Übernahme des Compress-Verlages auch beim Verkauf des Semmelweis-Areals schlecht bis gar nicht informiert oder gar eingebunden. „Dieses Vorgehen ist bei der SPÖ längst systemimmanent“, so Gudenus, der betont, diesem Treiben nicht länger zusehen zu wollen. Entsprechend wird die Wiener FPÖ beim Stadtrechnungshof ein Prüfersuchen einbringen. Zudem fordert Gudenus die Rückabwicklung des Verkaufs. (Schluss)

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