Faymann zu Verteilung nach Portugal: Gemeinsame Verteilung von den Hotspots aus

Angebot ist "positives Beispiel"

Wien (OTS) - Portugals Premierminister Antonio Costa hat vor einigen Tagen angeboten, Flüchtlinge aus Österreich zu übernehmen. Bundeskanzler Werner Faymann bedankt sich beim portugiesischen Premierminister für seine Solidarität und spricht von einem "positiven Beispiel".

Er legt aber Wert darauf, dass die Verteilung der Flüchtlinge an den Außengrenzen stattfinden muss. Faymann: "Es ist besser, wir schaffen die gemeinsame Verteilung der Menschen von den geplanten Hotspots aus, als wir bringen Menschen, die 2.000 Kilometer von der griechischen Grenze bis nach Österreich kommen, wieder über 2.000 Kilometer in die andere Richtung nach Portugal. Die Verteilung kann nicht von Österreich aus funktionieren, die Verteilung muss an der EU-Außengrenze funktionieren."

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