VP-Schwarz: Bildung ist das wichtigste Gut - Rot-Grün sollte auch nach diesem Maßstab handeln

Rot-Grün betreibt ideologische Bildungspolitik ohne Wenn und Aber - Anträge der ÖVP Wien zu Kindergruppen und Werteformel

Wien (OTS) - "Bildung ist das wichtigste Gut in Wien und in Österreich. Rot-Grün sollte auch nach diesem Maßstab handeln. Hier muss ganz genau auf die Menschen gehört werden, die mit unseren Kindern und Jugendlichen arbeiten, auf die Familien und ganz wichtig auch auf die Kinder und Jugendlichen selbst", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz in der heutigen Schwerpunktdebatte des Wiener Gemeinderats.

Ein wichtiger Punkt ist, dass in Zukunft gewährleistet ist, dass allen Kindern, egal ob sie eine Kindergruppe oder einen Kindergarten besuchen, die gleiche Qualität widerfährt. Momentan ist es aber so, dass in einer Kindergruppe kein ausgebildeter Kindergartenpädagoge zwingend vorgeschrieben ist. Betreuer müssen lediglich einen Kurs im Ausmaß von mindestens 90 Unterrichtseinheiten, ab Sommer zumindest 400, absolvieren. "Wir fordern daher, dass alle Kinder die gleichen Chancen für den weiteren Bildungsweg erfahren sollen. Daher muss in Kindergruppen zumindest ein ausgebildeter Kindergartenpädagoge vorgesehen sein", so Schwarz, die einen entsprechenden Beschlussantrag einbrachte.

"Es ist evident, dass Wien vor extremen Herausforderungen steht, wenn es um die Schulbildung der Kinder geht. Hier braucht es eine gezielte Sprachförderung der Kinder aber auch der Eltern. Hier braucht es genug Schulplätze, hier braucht es genug Lehrer, hier braucht es genug Supportpersonal und hier braucht es auch ein klares Vermitteln unserer Werte. In der der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, unsere Kinder mit unseren Werten des gemeinsamen Europas, der Republik Österreich, der Gleichstellung von Mann und Frau und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben aufwachsen zu lassen. Es ist eine Chance für unsere Kinder, wenn sie diese Werte als selbstverständlich ansehen können und danach leben", so Schwarz weiter, die den Beschlussantrag zu Etablierung einer Werteformel einbrachte.

"Und wir benötigen ein Schulsystem, das auf die Wahlfreiheit der Eltern und Kinder eingeht. Aber das will die rot-grüne Stadtregierung nicht", so die Bildungssprecherin, die auf die abgelehnten ÖVP-Anträge seitens Rot-Grün zur Wahlfreiheit und der Einbindung der Eltern und Lehrer, wenn es um die Schulform der Volksschulen geht, verwies. "Rot-Grün fährt über alles drüber, geht nicht auf die Bedürfnisse der Kinder und Familien ein und betreibt eine ideologische Bildungspolitik ohne Wenn und Aber", so Schwarz, die anhand von OECD-Studien und Erfahrungen über das Schulsystem in Polen, Nordrhein-Westfalen und Finnland einen Vergleich mit den Strukturen in Wien zog und damit deutlich aufzeigte, dass das differenzierte Schulsystem Sinn ergibt.

"Leistung und Freude an Leistung muss im Fokus stehen. Eine verbale Beurteilung in den ersten drei Jahren, wie kürzlich seitens der Bildungsministerin gefordert, würde eine weitere Herausforderung für die Wiener Lehrerinnen und Lehrer bedeuten. Man muss bedenken, dass vor allem in Wien Kinder aus einem Elternhaus kommen, in dem weder Deutsch gelesen noch gesprochen wird. Wie sollen diese Eltern erkennen wo der Förderbedarf bei ihren Kinder besteht? Auch hier setzen wir uns für die Wahlfreiheit ein und fordern, dass die Form der Beurteilung in den Volksschulen autonom gemeinsam mit Lehrern und Eltern getroffen werden muss", so Schwarz abschließend.

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