SPÖ-Becher zum MILG: „Je niedriger die Bemessungsgrundlage, desto weniger dreht sich die Teuerungsschraube“

Richtwert für Mieten wird erst 2017 an Inflation angepasst

Wien (OTS/SK) - Im heutigen Bautenausschuss im Nationalrat wurde die Regierungsvorlage zum Mietrechtlichen Inflationslinderungsgesetz (MILG) mehrheitlich angenommen. SPÖ-Bautensprecherin Ruth Becher zeigte über die Ersparnis, die sich daraus für rund 400.000 Haushalte in Österreich ergibt, erfreut: „Mit diesem Gesetz wird die Erhöhung der Richtwertmieten ab April 2016 um ein Jahr ausgesetzt. Erst 2017 wird dieser wieder erhöht, was eine niedrigere Bemessungsgrundlage zur Folge hat. Je niedriger die Bemessungsgrundlage, desto weniger dreht sich die Teuerungsschraube“, fasst Becher zusammen. ****

Angesichts des Mietauftriebs ist diese Maßnahme notwendig, politisches Ziel müsse schließlich sein, „Miete leistbar zu halten“.

Vom MILG profitieren MieterInnen in Altbauten, die dem Mietrechtsgesetz unterliegen, sowie die MieterInnen aller Wiener Gemeindewohnungen, die ebenfalls Richtwertmieten bezahlen. Betroffene MieterInnen einer 70 m2-Wohnung sparen mindestens 130 Euro pro Jahr. (Schluss) sc/kg/mp

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